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Bei der Hulftegg-Stafette dürfen die Inliner am 4. Mai zum letzten Mal an den Start gehen

Nicht alles neu macht das erstmals unter Leitung von Donat Widmer stehende Organisationskomitee der Hulftegg-Stafette. Was sich allerdings ändern wird, behält der Präsident noch für sich.
Urs Huwyler
Nach 15 Jahren wird an der Hulftegg-Stafette zum letzten Mal mit den Inlinern gestartet. (Bild: Urs Huwyler)

Nach 15 Jahren wird an der Hulftegg-Stafette zum letzten Mal mit den Inlinern gestartet. (Bild: Urs Huwyler)

Der Massenstart zu Beginn der Hulftegg-Stafette im Dorfzentrum Mühlrüti wird am 4. Mai für Aktive und Zuschauer zu den Höhepunkten des überregional beliebten Toggenburger Sportevents gehören.

Es gibt immer weniger Inliner

Allerdings bekundeten viele Teams während der letzten 15 Jahre Mühe, die Position des Inliners zu besetzen und rollende Spezialisten wurden temporär verpflichtet. Oft fiel im Kampf um die Spitzenpositionen auf dem ersten Teilstück eine Vorentscheidung.

Nun reagiert der Veranstalter. «Es wird aufgrund eines OK-Entscheids die Dernière der Inliner sein. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen», betont der bisherige Speaker Donat Widmer, der das OK-Präsidium von seiner Schwester Nicole übernommen hat.

Sechs Disziplinen stehen zur Auswahl

Durch welche Aktivität das Inlinen ersetzt wird, steht zwar fest, aber die Wissenden wollen noch keine Mitwisser. Neben dem OK beteiligten sich an der HV die Mitglieder des SC Hulftegg am Findungsprozess.

An der Siegerehrung der diesjährigen Stafette soll das Geheimnis gelüftet werden. «Für uns ist klar, dass die neue Disziplin neben dem Start auch die Wechselzone wie bisher im Dorfzentrum haben muss. Die Zuschauer sollen die Sportler auf einem Grossteil der Strecke beobachten können.»

Die neue Start-Disziplin soll sich unter folgenden Vorschlägen befinden: 1. Rollski-Rennen auf der bisherigen Strecke. 2. Dorf-Orientierungslauf. 3. Scooter-Rennen durchs Dorf. 4. Radquer-Rennen mit Le Mans-Start. 5. Hindernis-Crosslauf rund um den Hirschenberg. 6. «Downhill-Light» mit dem Bike. «Eines der genannten Beispiele hat das Rennen gemacht», bestätigt der Präsident.

15 Austragungen ohne Disziplinenwechsel

Würde der 50:50-Joker gezogen, fielen vermutlich Rollski, OL und Downhill-Biken raus. Da hätten die Teams wie bisher ähnlich grosse Mühe, Position eins zu besetzen. Donat Widmer mag die Vermutung weder dementieren noch bestätigen. Könnte heissen: Es ist so.

Möglich jedoch auch, dass die Reihenfolge wieder einmal geändert wird. Früher erfolgte der Start zur Stafette schon mal durch einen Le Mans-Start der Biker. Nach mittlerweile 15 Austragungen ohne Disziplinenwechsel wird der Stafette 2020 am ersten Mai-Samstag ein frischer Wind eingehaucht und die Teamchefs von der mühsamen Inliner-Suche befreit werden.

«Zuerst freuen wir uns am 4. Mai um 14 Uhr auf ein letztes Mal Inline-Spektakel», sagt der Chef, der sich zusammen mit dem OK zuerst auf die 54.Austragung konzentrieren möchte. Weiter spekuliert werden dürfte trotzdem nicht nur in Mühlrüti.

Bike-Duell zwischen Olympiasieger und König

Um den Sieg werden in der Hauptklasse die üblichen Verdächtigen kämpfen. Aus Toggenburger Sicht rechnen sich Gastgeber SC Hulftegg (2018: 2.), die LR Mosnang (3.) und Motorama Holenstein Bazenheid (4./5.) Chancen auf einen Podestplatz aus. Als Titelverteidiger startet Seriensieger «Sportgruppe Rigi Gersau». 2018 nahmen die Zentralschweizer der Konkurrenz vier Minuten ab. Der SC Hulftegg lag beim ersten Wechsel über zwei Minuten zurück.

Im Mittelfeld werden die Micarna-Teams erwartet, nachdem Bob-Olympiasieger Beat Hefti (früher Inliner oder Geländeläufer) und der ebenso schwergewichtige Schwingerkönig Nöldi Forrer den Bike-Part als Privatduell absolvieren möchten und der zweifache Bike-Weltmeister Ralph Näf dadurch aufs Rennvelo ausweichen muss.

Die Kader-Langläufer Beda Klee und Marino Capelli (sie weilten während der Anschlagserie in Sri Lanka), Freeskier Joel Gisler sowie der ehemalige OL-Läufer und «Fastet Farmer» Patrik Wägeli (Bestleistung Marathon: 2:15:22; Halbmarathon: 1:04:51) dürften es schwer haben, ihre Teams im Rennen zu halten.

Die Bütschwiler Tischtennisspielerin Rahel Aschwanden bestreitet auf dem Weg von Österreich zum sonntäglichen Meisterschaftsspiel in München das Velo-Teilstück Dreien-Hulftegg.

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