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Toggenburger Naturkosmetikerin: «Bei der ersten Kundin war ich mega aufgeregt»

In der neuesten Folge der Rubrik «Goldener Boden» stellt sich eine Naturkosmetikerin vor. Durch Zufall fand Pia Brändle ein passendes Lokal für ihr Geschäft.
Aufgezeichnet von Fränzi Göggel
Pia Brändle vom Naturkosmetik-Salon «Echt Pia». (Bild: Fränzi Göggel)

Pia Brändle vom Naturkosmetik-Salon «Echt Pia». (Bild: Fränzi Göggel)

Dass ich irgendwann mal was mit Naturkosmetik machen werde, weiss ich, seit ich Mutter bin. Ich absolvierte das KV, danach war meine Familie das Wichtigste für mich.

Ausbildung in Naturkosmetik

Meine Kinder und ich sind Allergiker. So hinterfragte ich alles, bevor ich es ihnen auf die Haut schmierte. Als meine Teenager flügge wurden, bildete ich mich in Naturkosmetik aus, bin Wellnesstherapeut und Berufsmasseur.

Die männliche Form meiner Berufsbezeichnung ist mir wichtig. Dieses sprachliche Getue nervt mich.

Sie saugte allen Lehrstoff in sich hinein

Das Lernen in der Schule war u huere streng. Erstaunt stellte ich fest, dass ich immer noch aufmerksam und konzentriert alles in mich aufsaugte, doch das schlauchte mich sehr.

Ursprünglich wollte ich mich nach meinen Weiterbildungen anstellen lassen. Es liess sich aber nichts finden, was meinen Vorstellungen entsprach.

Schicksalshafte Begegnung in der «Traube»

Ich bin für die Blasmusik stark engagiert und im Winter für die Fasnacht, da kann ich mich nicht strikten Arbeitszeiten unterwerfen. Da passierte bei einem Feierabendbier bei Rüth in der Traube in Dietfurt das Unwahrscheinliche.

Rüths Tochter Delia suchte jemanden, die dem Raum neben ihrem «Gwafför Delia» neues Leben einhauchte. Spontan sagte ich zu, per Handschlag wurde der Vertrag besiegelt.

«Es ist mir ein Anliegen, den Menschen Gutes zu tun»

Seit dem 1. Januar bin ich, 46-jährig, selbstständig in meinem Studio «echt Pia». Als sich die erste zahlende Klientin anmeldete, war ich mega aufgeregt. Nicht das Honorar war mir wichtig, trotz der hohen Auslagen für meine Ausbildungen.

Ich hatte Respekt vor dieser Situation, das Gelernte für Geld anzubieten. Ich wusste nicht, ob mein gutes Gefühl dafür, was ich für richtig halte, auch stimmt. Denn es ist mir ein Anliegen, dem Menschen Gutes zu tun, indem ich ihn ganzheitlich betrachte und auch so behandle.

Um einen Einblick zu ermöglichen, organisieren Rüth, Delia und ich am Samstag 13. April am Tag der offenen Tür das Trauben-Spektakel mit Livemusik.

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