Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

«Behind the Bush Productions» beendet die Saison mit einer stürmischen Tauchfahrt

Am Samstag ging die dritte Saison der Lichtensteiger Konzertveranstalter «Behind the Bush Productions» mit dem Auftritt der französischen Jazzband «Notilus» zu Ende. Der Abend begann verhalten, doch die Musiker aus dem Elsass wussten dennoch zu begeistern.
Rudolf Steiner
Der Auftritt von «Notilus» aus dem Elsass war furios und brachte das Publikum in Bewegung. (Bild: Rudolf Steiner)

Der Auftritt von «Notilus» aus dem Elsass war furios und brachte das Publikum in Bewegung. (Bild: Rudolf Steiner)

Die Anfahrt der fünf Musiker von «Notilus» mit ihrem kleinen Anhang von Strasbourg im Elsass war im Vergleich mit der Frauenband «Velvet two Stripes» aus St. Gallen etwa zehnmal länger, der Publikumsaufmarsch dafür fast um den gleichen Wert tiefer. Denn am Saisonabschlusskonzert der fünf französischen Musiker aus standen zur Enttäuschung der Organisatoren von «Behind the Bush Productions» bei den ersten Takten kaum ein Dutzend Personen vor der Bühne in der urchigen, gemütlichen Scheune in der Stadtau in Lichtensteig.

Nachdem sich auch die letzten Nachzügler vom gemütlich lodernden Lagerfeuer hinter dem Busch vor dem Eingang getrennt und ins Innere gewagt hatten, verpufften auch die fulminanten, energiegeladenen Schallwellen und Tonkaskaden von Philipp (Electronics) und Christophe Rieger (Saxophon), Samuel Klein (Drums), Guillaume Nuss (Posaune) und Paul Barbieri (Trompete) nicht mehr im leeren Raum und brachten nach und nach auch Bewegung ins Publikum.

Wenn fantasievolle Experimente ertönen

Mit ihrem Crossover aus von Saxophon, Trompete und Posaune getriebenen furiosen Jazzparts und eher ruhigeren, fast melancholischen Nu-Jazz-Sound-wellen gelang es ihnen, mit ihren Eigenkompositionen wie Green Smile, Valse à plumes oder Tangerine ihr Feeling und ihre Begeisterung für die phantasievollen, monumentalen, experimentellen Klanglandschaften ins Publikum zu transportieren.

So entführte «Notilus» mit seinen Fusions und Compilations das engagierte Publikum bis kurz vor Mitternacht auf einen intergalaktisch, retro-futuristischen Trip, sozusagen auf eine abenteuerliche Tauchfahrt in unbekannte musikalische Dunkelkammern und Abheben in sphärische Klangwolken.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.