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Beat Wickli verpasst den Schlussgang auf dem Ricken knapp

Tobias Krähenbühl feierte am 61. Ricken-Schwinget den dritten Thurgauer Sieg im Schlussgang gegen Martin Roth. Für den Ennetbühler Beat Wickli platzte der Traum des Schlussgangs.
Pascal Schönenberger
Beat Wickli (links) im Kampf gegen den Zürcher Samir Leuppi. (Bild: Pascal Schönenberger)

Beat Wickli (links) im Kampf gegen den Zürcher Samir Leuppi. (Bild: Pascal Schönenberger)

Dass die Thurgauer Schwinger das Zepter in der Nordostschweiz in der Hand haben, war auch vor dem Ricken-Schwinget vom Sonntag klar. Ein Sieg konnte nur über die Thurgauer führen, war die These vor dem Fest. Und so zeichnete sich auch der Festverlauf ab.

Trotz Startniederlage, konnte sich der 30-jährige Unterthurgauer Tobias Krähenbühl am Schluss als Sieger feiern lassen. Nach einer grossen Aufholjagd und einem Favoritensterben im fünften Gang, konnte er sich für den Schlussgang qualifizieren. Auch sein Gegner im Schlussgang, der Appenzeller Martin Roth, nutzte das Bremsen der führenden Schwinger aus, und konnte dank einem Sieg im fünften Gang die Teilnahme in der Endausmachung ins Trockene bringen.

Nach einem harten und intensiven Kampf setze sich der Eidgenosse Krähenbühl mit «Gammen» nach 9 Minuten und 30 Sekunden durch und feierte nach Enrico Matossi und Manuel Strupler den dritten Thurgauer Sieg am Ricken-Schwinget.

Schon im ersten Gang auf «Vollgas» gesetzt

Auch die Toggenburger sind gerngesehene Gäste auf der Wasserscheide zwischen dem Toggenburg und dem Linthgebiet. Beat Wickli aus Ennetbühl setzte bereits ab dem ersten Gang auf die Karte «Vollgas». So griff er auch den starken Zürcher Samir Leuppi immer wieder an. Trotzdem musste Wickli als Verlierer vom Platz.

Diese Niederlage war für den 23-jährigen Landwirt im zweiten Gang jedoch bereits vergessen und so konnte er seine drei nächsten Gegner jeweils mit der Höchstnote 10 besiegen. Somit gehörte er nach vier Gänge zu den 13 möglichen Schlussgangkandidaten. In einem harten Kampf gegen den Schwyzer Eidgenossen war er dem Sieg und der Qualifikation für den Schlussgang sehr nahe. Beide Schwinger schenkten sich dabei nichts und am Schluss mussten die sie die Punkte teilen.

Der Traum von einem Schlussgang war für Beat Wickli geplatzt und er fokussierte sich auf den sechsten Gang. Dort wartete auf ihn Dominik Streiff, mit welchem er das Resultat suchte und auch fand. Dank einer weiteren 10 auf dem Notenblatt platzierte er sich mit dem Thurgauer Oldie Stefan Burkhalter auf dem guten dritten Schlussrang.

Keine Erfolgsrezepte in der brütenden Hitze

Für den NOS-Sieger von 2015, Michael Rhyner, war der Start in das Fest nicht geglückt. Bei den heissen Temperaturen musste er sich gegen den Eidgenossen Reto Nötzli geschlagen geben. Trotz den zwei Siegen in den beiden nächsten Gängen kam der Sennenschwinger Rhyner nicht richtig auf Touren.

Gegen den Nichtkranzer Christian Lanter fand er in der brütenden Hitze vom Ricken kein Rezept und dasselbe folgte im fünften Gang gegen den St. Galler Oberländer Christian Bernold. Rhyner war dadurch bereits nach fünf Gängen weit von einer Topplatzierung entfernt. Im sechsten Gang liess er dann nichts mehr anbrennen und platzierte sich mit dem Pflichtsieg auf dem neunten Schlussrang.

Für die beiden jungen Sennenschwinger, Manuel Bollhalder und Peter Roth war der Ricken- Schwinget ein Erfolg. Dabei setzte Bollhalder mit dem sechsten Platz ein weiteres Ausrufezeichen in Richtung Eidgenössischer Nachwuchsschwingertag von Ende Saison. Peter Roth seinerseits platzierte sich trotz Rekrutenschule auf dem siebten Schlussrang.

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