Bazenheider Frust in Uzwil

Die Alttoggenburger unterliegen im Derby der 2. Liga Interregional auf dem Kunstrasen der Henauer Rüti Uzwil unglücklich mit 0:1. Zu allem Übel kassiert Torhüter Gähwiler in der Nachspielzeit noch die rote Karte.

Urs Nobel
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Bazenheid (am Ball Mirco Jungblut) geht gegen Uzwil als Verlierer vom Platz. (Bild: Ralph Ribi)

Bazenheid (am Ball Mirco Jungblut) geht gegen Uzwil als Verlierer vom Platz. (Bild: Ralph Ribi)

Frust für die Bazenheider bei der Ankunft in Henau. Die Partie wurde nicht auf dem Rasenspielfeld ausgetragen, sondern auf dem Kunstrasen nebenan. Frust aber auch, weil eine Partie, die aufgrund des Spielverlaufs 0:0 hätte ausgehen müssen, noch mit 0:1 verloren ging.

Zu guter Letzt auch Frust ob der roten Karte, die Torhüter Michael Gähwiler in der 92. Minute kassierte, weil dem normalerweise immer tadellos haltenden Torhüter kurz die Nerven durchgingen. «Hätte der Schiedsrichter das vorangegangene Foul an unserem Torhüter gepfiffen, wäre es nicht so weit gekommen, haderten die Bazenheider nach Spielschluss nicht ganz zu Unrecht.

Erst in der zweiten Hälfte mitgespielt

Fussball wurde aber auch gespielt. Während die erste Hälfte klar von den Gastgebern dominiert wurde, ohne dass jedoch Zählbares dabei heraussprang, konnte in der zweiten Halbzeit auch Bazenheid Akzente setzen. Torchancen respektive verheissungsvolle Abschlüsse konnten aber weiterhin auf beiden Seiten keine verbucht werden.

Von der ersten Halbzeit bleiben zwei Vorfälle haften, als zweimal je zwei Gegner aufeinanderprallten, in der Folge nach kurzer Pflege aber wieder weiterspielen konnten. In der zweiten Halbzeit muss als «Höhepunkt» der Siegtreffer von Geti Asani bezeichnet werden, der trotz viel Bewegung vor dem Tor einen Treffer mit dem Kopf realisierte. Bazenheid vermochte trotz grosser Anstrengungen in der Schlussphase nicht mehr darauf zu reagieren.

Ein stehender Ball entscheidet die Partie

Bazenheids Trainer Edy Coutinho attestierte dem Gegner, dass es dieser seinem Team sehr schwer gemacht habe. «Sie konnten nicht zuletzt wegen des engen Spielfelds die Räume sehr gut eng machen. Wir machten zwar in der Halbzeit deutlich mehr Druck und suchten den Torerfolg. Jetzt ist der Treffer halt auf unserer Seite gefallen.»

Uzwils Trainer Sokol Maliqi attestierte seinem Gegner, dass dieser in der zweiten Halbzeit besser als sein Team gewesen sei. «In solchen Partien fallen die Entscheidungen oft auf stehende Bälle. Solche Gelegenheiten hatte Bazenheid wie auch wir. Nur wir hatten halt einfach das Glück, das wir auf eine solche Szene hin trafen.»

Der FC Bazenheid ist wegen dieser Niederlage in der Tabelle ins breite Mittelfeld abgestürzt und wurde von Uzwil überholt.

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.