Bazenheid
Erika-Baumgartner-Stiftung – futhura: Halt und Stabilität trotz Corona

Das betreute Wohnangebot der «Erika-Baumgartner-Stiftung – futhura» in Bazenheid für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung bewährte sich auch im Jahr 2020. futhura blickt auf ein gesundes Betriebsjahr mit stabiler Nachfrage auf hohem Niveau zurück.

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Das Team der futhura investierte im Jahr 2020 gemeinsam mit den Bewohnenden und mit Unterstützung von Fachkräften in die Atmosphäre ihrer Terrasse.

Das Team der futhura investierte im Jahr 2020 gemeinsam mit den Bewohnenden und mit Unterstützung von Fachkräften in die Atmosphäre ihrer Terrasse.

Bild: PD

(pd/sas) Mit professionellen Dienstleistungen und zukunftsgerichteten betreuten Wohnformen mit Tagesstruktur und integrierter Beschäftigung bietet futhura Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung für kürzere oder längere Zeit ein Zuhause an – in der Institution, in Studios oder in einer eigenen Wohnung.

Das Angebot war im Coronajahr 2020 ungebrochen gefragt, heisst es in einer Medienmitteilung. Stiftungsratspräsident Raphael Kühne stellt fest: «Wir stellen ein konstant hohes, tendenziell eher steigendes Bedürfnis nach individueller Wohnbegleitung fest. Und dank hoher Aufmerksamkeit und Professionalität blieb futhura von Coronainfektionen unter Mitarbeitenden und Bewohnenden verschont. Dafür sind wir sehr dankbar.»

Halt dank Flexibilität und Gemeinschaft

Orientierung und Halt, die das interdisziplinäre Team den Bewohnerinnen und Bewohnern mit seiner Wohnbegleitung bietet, wurden mit Corona noch wichtiger. Die Einschränkungen im Alltag und die hohe Präsenz von Corona in den Medien brachten eine erhöhte Belastung mit sich. «Die anhaltende Covid-19-Krise forderte vom ganzen Team höchste Flexibilität», stellt Geschäftsführer Manuel Enzler fest.

«Einerseits galt es, die sich ständig ändernden Vorgaben zum Schutz unserer Gemeinschaft vor Corona adäquat und wirksam umzusetzen. Anderseits versuchten wir, die Einschränkungen in der Gemeinschaft möglichst gering und den Alltag möglichst ‹normal› zu gestalten. So kamen wir alle – Bewohnerinnen, Bewohner und das Team – trotz der ausserordentlichen Belastung körperlich, psychisch und emotional stabil durch die Krise.»

Ins Wohlbefinden investiert

Der strukturierte Alltag als wesentlicher Bestandteil der Integrationsarbeit in der futhura bewährte sich. Die regelmässigen Ausflüge, die in der futhura einen wichtigen Stellenwert haben, mussten aufgrund der Coronasituation zwischenzeitlich eingestellt werden. «Wir sind deshalb sehr froh, dass unsere Infrastruktur genügend Möglichkeiten bot, auch ohne Ausflüge innerhalb der gesetzten Vorschriften gemeinsame Erlebnisse zu gestalten», blickt Manuel Enzler zurück. So investierte das Team unter anderem gemeinsam mit den Bewohnenden und mit Unterstützung von Fachkräften «im und ums Haus», etwa auf der Terrasse, in «Atmosphäre und Wohlbefinden».

Trotz der Mehrbelastung durch Corona entwickelte das Team auch 2020 die internen Prozesse weiter und absolvierte einen Job-Stress-Test, um die hohen Ansprüche zu gewährleisten, die der Betrieb an die Qualität seiner Leistungen stellt. Das wird wahrgenommen, freut sich Manuel Enzler: «Von unserer kontinuierlichen Arbeit an der Qualität profitieren unsere Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch wir als Institution. Wir spüren in unserem Umfeld, dass wir gut abgestützt und getragen sind.»