Regionalfussball
Bazenheid liefert in Frauenfeld eine Galavorstellung ab und lässt beim deutlichen 4:1-Erfolg nichts anbrennen

Der Höhenflug der Toggenburger hält an. Nach dem dritten Dreier in Serie verbessern sie sich in der Tabelle auf Rang 8. Nach der Leistung vom Samstag, scheint es wenig wahrscheinlich, dass die Bernhardsgrütter-Elf in dieser Spielzeit noch einmal in die Nähe der Abstiegsplätze kommt.

Beat Lanzendorfer
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Giovanni Pentrelli (vorne rechts) und Tolga Cakir gehörten in Frauenfeld zu den Bazenheider Torschützen beim ungefährdeten 4:1-Sieg.

Giovanni Pentrelli (vorne rechts) und Tolga Cakir gehörten in Frauenfeld zu den Bazenheider Torschützen beim ungefährdeten 4:1-Sieg.

Bild: Beat Lanzendorfer

Bazenheid-Trainer Daniel Bernhardsgrütter schaute sich das Spiel seiner Mannschaft wie üblich in kurzen Hosen an – bei Temperaturen um sieben Grad. Was er zu sehen bekam, dürfte nicht nur sein Herz erwärmt haben.

Seine Elf spielte wie aus einem Guss, gab sowohl spielerisch als auch kämpferisch den Ton an und bot Gastgeber Frauenfeld keine Entfaltungsmöglichkeiten. Der 4:1-Sieg geht in Ordnung und hätte sogar noch höher ausfallen können.

Philipp Roth eröffnet den Torreigen

Sportchef Dejan Baumann war sich schon vor dem Anpfiff sicher: «Heute holen wir erneut drei Punkte.» Das Spiel entwickelte sich dann vom Anpfiff weg in die von ihm gewünschten Bahnen. Philipp Roth vollendete bereits nach drei Minuten nach perfekter Vorarbeit von Cakir zum 0:1. Nach einer Unachtsamkeit in der Bazenheider Hintermannschaft hiess es nach 17 Minuten aber plötzlich 1:1 – Ammann hatte getroffen.

Davon liessen sich die Toggenburger aber nicht beeindrucken. Acht Minuten später lagen sie wieder vorne. Cakir brauchte nach einer gekonnten Einzelleistung von Dodes nur noch einzuschieben. Als Dodes dann noch vor der Pause auf 3:1 erhöhte, entsprach das Resultat dem Gezeigten.

Nach Wiederbeginn fiel nur noch ein Tor, es gehörte jedoch zur Marke «sehenswert». Giovanni Pentrelli liess mit seinem Volleyschuss zum 4:1 dem Frauenfelder Schlussmann keine Abwehrchance (64). Entsprechend aufgeräumt zeigte sich am Ende Daniel Bernhardsgrütter: «Die Mannschaft hat heute perfekt umgesetzt, was wir ihr auf den Weg gegeben haben.»