Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Baumwipfelpfad Neckertal: Ein Sommerhaus zum Schutz vor Regen und Sonne

Die Genossenschaft Baumwipfelpfad Neckertal hat zwei Bauvorhaben bei der Gemeinde Neckertal eingereicht.
Urs M. Hemm
Das Sommerhaus soll den Shop bei hohem Besucheraufkommen entlasten. (Bild: Urs M. Hemm)

Das Sommerhaus soll den Shop bei hohem Besucheraufkommen entlasten. (Bild: Urs M. Hemm)

Bruno Vogt, Vizepräsident des Verwaltungsrates. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bruno Vogt, Vizepräsident des Verwaltungsrates. (Bild: Beat Lanzendorfer)

«Einerseits soll es die Gäste vor Regen schützen, andererseits aber auch im Sommer Schatten spenden.» So beschreibt Bruno Vogt, Vizepräsident des Verwaltungsrates der Genossenschaft Baumwipfelpfad Neckertal, die Funktion des geplanten Sommerhauses, welches direkt neben dem Blockhaus zu stehen kommen soll. Vorgesehen ist ein luftiger Bau mit Schiebewänden aus Glas, der rund 9 mal 19 Meter misst. Im Erdgeschoss sollen ein Gastraum mit rund 50 Sitzplätzen, eine Getränkeausgabe sowie ein Kühlraum entstehen. Im Untergeschoss sind Lagerräume geplant. «Wir wollen das Sommerhaus auch dazu nutzen, alles das, was jetzt ungeordnet auf dem Gelände steht, an einem Ort zentral unterzubringen, wie beispielsweise den Kühlanhänger», sagt Bruno Vogt.

Die leichte Bauweise des Sommerhauses soll sich gut in die Landschaft einfügen. (Visualisierung: PD)

Die leichte Bauweise des Sommerhauses soll sich gut in die Landschaft einfügen. (Visualisierung: PD)

Dadurch würden kürzere Wege für ihre Mitarbeitenden entstehen, worin Geschäftsführerin Melanie Anon einen klaren Vorteil sieht. Jedoch nicht nur. «Es ist nicht die Idee des Sommerhauses, mehr Gäste anzulocken. Viel wichtiger ist es mir, unseren Gästen mehr Komfort bieten zu können. Die derzeitige Infrastruktur bietet keine Möglichkeit, irgendwo Schutz zu suchen – sei es vor Regen oder Sonne. Das Sommerhaus würde diesen Mangel beheben», sagt Melanie Anon.

Der Getränkeausschank im Sommerhaus soll nur bei schönem Wetter geöffnet sein, um die Ausgabe im Shop im Wipfelhaus bei grossem Besucheraufkommen zu entlasten, eine Kochmöglichkeit ist explizit nicht vorgesehen. «Auch wenn wir uns vorstellen können, das Sommerhaus auch für Vereinsanlässe oder Ähnliches zu vergeben, wollen wir weiterhin eng mit den Gastrobetrieben im Dorf zusammenarbeiten – in diesem Fall insbesondere im Cateringbereich», betont Bruno Vogt.

Provisorische Bewilligung für Container läuft aus

Melanie Anon, Geschäftsführerin Baumwipfelpfad

Melanie Anon, Geschäftsführerin Baumwipfelpfad

Die zweite Baueingabe der Genossenschaft Baumwipfelpfad betrifft die Erweiterung des Wipfelhauses. «Anfänglich rechneten wir mit rund 30000 Besuchern pro Jahr, sodass wir ein Büro vor Ort für unnötig erachteten», sagt Bruno Vogt. Nachdem die Besucherzahlen aber deutlich höher ausfielen als prognostiziert, sei eine ständige Vertretung vor Ort unabdingbar geworden. Da bauliche Massnahmen zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich waren, wurden die Büros provisorisch in einem Container neben dem Wipfelhaus untergebracht.

Einige wenige Bäume müssen dem Erweiterungsbau weichen. Dafür ist eine Ersatzaufforstung vorgesehen. (Bild: Urs M. Hemm)

Einige wenige Bäume müssen dem Erweiterungsbau weichen. Dafür ist eine Ersatzaufforstung vorgesehen. (Bild: Urs M. Hemm)

«Die provisorische Bewilligung der Gemeinde für den Container läuft jedoch nächstens aus, sodass wir jetzt handeln müssen», sagt Vogt. Geplant ist ein Erweiterungsbau des Wipfelhauses, in dem einerseits die Büros untergebracht werden sollen. Andererseits bietet sich damit die Möglichkeit, den Shop zu vergrössern. «Die Verhältnisse sind momentan wirklich eng – die Besucher stehen sich buchstäblich gegenseitig auf die Füsse», sagt Melanie Anon. Die Vergrösserung ermögliche es zudem, den Geschirrfluss künftig in reine und unreine Zonen aufzuteilen. «Die Nähe zum Geschehen ist für uns im Büro ein grosser Vorteil, da wir direkt eingreifen und aushelfen können, falls es uns braucht.»

Der Erweiterungsbau befindet sich im hinteren Teil des Gebäudes und ist rund 6 mal 8 Meter gross. (Visualisierung: PD)

Der Erweiterungsbau befindet sich im hinteren Teil des Gebäudes und ist rund 6 mal 8 Meter gross. (Visualisierung: PD)

Bau nur ohne Verschuldung

Für beide Projekte ist der Baubeginn diesen Dezember geplant, der Abschluss der Arbeiten ist für März 2020 vorgesehen. Die Gesamtkosten für den Bau des Sommerhauses sind mit rund 300000 Franken veranschlagt. Ebenfalls 300000 Franken soll die Erweiterung des Wipfelhauses kosten. «Die Erweiterung des Wipfelhauses lässt sich wegen der auslaufenden Bewilligung nicht aufschieben und kann durch eigene Mittel finanziert werden», sagt Bruno Vogt. Ob auch die Finanzierung des Sommerhauses vollumfänglich gesichert ist, werde derzeit abgeklärt. «Klar ist, dass wir uns nicht verschulden wollen. Wenn sich herausstellen sollte, dass wir das Sommerhaus nicht gänzlich aus eigenen Mitteln finanzieren können, werden wir das Bauvorhaben verschieben.»

Hinweis

Beide Bauprojekte liegen noch bis Donnerstag, 17. Oktober, beim Bausekretariat der Gemeinde Neckertal in Mogelsberg zur Einsicht auf.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.