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Bauernverein Toggenburg: Präsidentenwechsel nach zwölf Jahren

Das Präsidium des Bauernvereins Toggenburg geht von Sepp Länzlinger zu Hansruedi Thoma. Auch zwei Vorstandsmitglieder traten am Montag an der Hauptversammlung wegen der vorbestimmten Amtszeitbeschränkung zurück.
Adi Lippuner
Das Präsidium des Bauernvereins Toggenburg geht von Sepp Länzlinger zu Hansruedi Thoma. Auch zwei Vorstandsmitglieder traten wegen der vorbestimmten Amtszeitbeschränkung zurück. (Bild: Adi Lippuner)

Das Präsidium des Bauernvereins Toggenburg geht von Sepp Länzlinger zu Hansruedi Thoma. Auch zwei Vorstandsmitglieder traten wegen der vorbestimmten Amtszeitbeschränkung zurück. (Bild: Adi Lippuner)

Das Restaurant in der Markthalle Toggenburg in Wattwil war am Montagabend bis auf den letzten Platz besetzt. 81 stimmberechtigte Mitglieder und einige Gäste folgten der Einladung zur Hauptversammlung des Bauernvereins Toggenburg. Im Mittepunkt standen die Wahlen. Präsident Sepp Länzlinger, Mühlrüti, musste seine Aufgabe als Präsident wegen der Amtszeitbeschränkung auf zwölf Jahre an Hansruedi Thoma, Müselbach, weitergeben. Länzlinger war seit der Vereinsgründung im Vorstand des Bauernvereins und ab 2015 dessen Präsident.

Hansruedi Thoma aus Müselbach (links) übernimmt das Präsidium von Sepp Länzlinger aus Mühlrüti. (Bild: Adi Lippuner)

Hansruedi Thoma aus Müselbach (links) übernimmt das Präsidium von Sepp Länzlinger aus Mühlrüti. (Bild: Adi Lippuner)

Der neue Präsident Thoma ist Meisterlandwirt und führt einen Nebenerwerbsbetrieb. Zudem ist er als Sachbearbeiter bei der BBV-Treuhand engagiert. «Ich habe mir die Übernahme der neuen Aufgabe gut überlegt, vor allem, weil ich den Betrieb im Nebenerwerb führe.» Er sei aber motiviert, sich für die Interessen der Toggenburger Bauern einzusetzen.

Neue Mitglieder im Vorstand und der GPK

Auch die Vorstandsmitglieder Peter Frei, Wildhaus, und Hansueli Huser, Neu St. Johann, waren seit Beginn dabei. Neu übernehmen Heidi Vetsch und Thomas Götte, beide aus Wildhaus, die Aufgaben im Vorstand. Bestätigt wurden Matthias Ammann, Vizepräsident, Wattwil, Markus Wickli, Ennetbühl, Monika Brändle, Libingen, Alois Thoma, Gähwil, Erika Schlegel, Hemberg und Markus Bischofberger, Schönengrund. In der GPK sind Rolf Mock, bisher, und Kurt Scheuber, Tufertschwil sowie Ralf Tischhauser, Neu St. Johann, beide neu, im Einsatz.

Kassierin Monika Brändle konnte bei Aufwendungen von knapp 9360 Franken und Erträgen in der Höhe von 10'400 Franken von einem Gewinn von 1042 Franken berichten. Das Vereinskapital per Ende Rechnungsjahr beträgt knapp 29'000 Franken. Der Beitrag für die rund 1000 Mitglieder wird bei zehn Franken belassen.

Was in drei Minuten erledigt werden kann, sofort tun

Jan Meyer, Arnegg, präsentierte den Toggenburger Bäuerinnen und Bauern seine Diplomarbeit zum Agrotechniker: «Erfolgsrezept in der Landwirtschaft». Er konnte seine umfangreichen Abklärungen während eines Praktikums auf der BBV-Treuhandstelle in Flawil tätigen.

Parallel dazu hat Thomas Alder, BBV-Geschäftsführer in Flawil, Fragebogen versandt und erläuterte die Auswertungen. Diese zeigten, dass Menschen in der Regel am Morgen produktiver sind. Je nach Ausbildung kann eine Frau, muss aber nicht auf dem Betrieb mitarbeiten. Eine gute Ausbildung ist ein Grundstein, muss aber nicht zwingend zum Erfolg führen. Und als Faustregel für Erfolgreiche:

«Unwichtiges entsorgen, was in drei Minuten erledigt werden kann, sofort tun und die restlichen Aufgaben planen. Keine To-Do-Liste führen, sondern die Aufgaben in der Agenda festhalten und Ideen und Wichtiges fortlaufend notieren.»

Was es braucht, um einen Betrieb zu führen

Gemäss Jan Meyer sind eine klare Strategie, eine positive Einstellung, offen sein gegenüber Neuem, eine gute Ausbildung und das Hinterfragen des eigenen Handelns wichtige Voraussetzungen, um als Betriebsleiter erfolgreich zu sein.

Von den drei Betriebsleitern, welche Einblick in die Zahlen und die Aufgaben auf dem Hof gaben, kamen nachstehende Tipps: Die Abläufe müssen stimmen, es braucht gesunde Tiere, Flexibilität ist nötig, privater Ausgleich ist wichtig, Menge und Qualität müssen stimmen, die Mechanisierung soll optimiert werden und eine Betriebsgemeinschaft ermöglicht es, Ferien und Freitage einzuplanen.

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