Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bauernsonntag im obersten Neckertal

Bei Sonnenschein und vor einem herrlichen Panorama führten die Bauernfamilien am Freitag insgesamt 553 Tiere meist sennisch zum Schauplatz mitten im Dorf in Hemberg auf. Die Viehschau lockte viele Zuschauerinnen und Zuschauer an.
Peter Jenni
Walter Rechsteiner mit seinem «Fitness-Star» Myriam, geboren am 2. Februar 2013. (Bild: Peter Jenni)

Walter Rechsteiner mit seinem «Fitness-Star» Myriam, geboren am 2. Februar 2013. (Bild: Peter Jenni)

Eine Gemeindeviehschau, an der Kühe und Rinder aufgeführt werden, dient nicht zuletzt auch der Pflege des Brauchtums. Dies zeigte sich am Freitag in Hemberg ganz besonders. Mit ihren schönen Auffuhren, vielfach mit Appenzeller Ziegen und einem Sennenbuben im Vorspann, einem Trachtenmädchen dahinter, dann die stolzen Sennen in der Tracht, mit den Senntumkühen und der ganzen Herde – und dazu noch das schöne Wetter – zogen viele Schaulustige in ihren Bann. Mitten im Dorf war der Verkehr eine gute Stunde lang mehr oder weniger blockierte, da die Herden von allen Seiten daherkamen und Richtung Schauplatz zogen, wo sie sortiert und in 36 Abteilungen angebunden wurden.

Sennische Auffuhr einer Bauernfamilie, hier mit Appenzeller Ziegen im Vorspann. (Bild: Peter Jenni)

Sennische Auffuhr einer Bauernfamilie, hier mit Appenzeller Ziegen im Vorspann. (Bild: Peter Jenni)

Dann waren die Experten Martin Hochreutener, Eggersriet, Willi Loop, Flumserberg, Christian Schneider, Schwendi, Heini Stricker, Mörschwil, und der für das Jungvieh zuständige Thomas Breitenmoser, Grub, gefragt. Ihre Aufgabe bestand darin, die Tiere an den einzelnen Latten zu rangieren und von Helfern in der richtigen Reihenfolge umbinden zu lassen.

In dieser Zeit nahmen die Bauern die Gelegenheit wahr, sich in der Festwirtschaft gegenseitig auszutauschen, wobei ihnen der Gesprächsstoff bestimmt nicht so schnell ausgegangen sein dürfte.

100'000 Liter Milchleistung

Am frühen Freitagnachmittag begannen die Experten mit der Vergabe der Spezialpreise, wobei auch zwei Kühe mit über 100'000 Liter Lebensleistung in den Ring geführt wurden. Merla, geboren am 8. März 2000, von Hansueli Roth, Hemberg, und Bolognia, von Werner Brunner, Bächli-Hemberg. Dazu die Ehrenerwähnte Carola, von Ruedi Baumann, Bächli.

Danach vergaben die Experten nach und nach die weiteren Preise, wobei sie den Züchtern sehr gute Qualität der aufgeführten Tiere attestierten. Das ganze Prozedere gipfelte im nachmittäglichen Höhepunkt, der Wahl von «Miss Hemberg».

Zum Schauabend treffen sich die Bauernfamilien am Samstag im Restaurant Löwen, mit dem Heimetchörli Hemberg und dem Handorgelduo Damian und Roger, mit Armin am Bass. Zudem wird das am Chilbi-Sonntag verloste Kalb Kenins versteigert.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.