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Bahnhof Süd hat ersten Mieter: Bäckerei Abderhalden expandiert

Der erste Mieter in der am Bahnhof Wattwil derzeit entstehenden Überbauung «Bahnhof Süd» ist bekannt: Per November 2019 eröffnet die Wattwiler Bäckerei Abderhalden dort eine dritte Filiale.
Ruben Schönenberger
So könnte es dereinst am Bahnhof Wattwil aussehen. (Visualisierung: PD)

So könnte es dereinst am Bahnhof Wattwil aussehen. (Visualisierung: PD)

Eine Grundsteinlegung folgt meist einem relativ klaren Ablauf. Die Beteiligten sprechen zu den geladenen Gästen, eine Kiste mit Zeitzeugnissen wird in ein Loch gehievt und verschüttet, danach gibt’s einen Apéro. So war das eigentlich auch an der Grundsteinlegung der Wohn- und Geschäftsüberbauung Bahnhof Süd in Wattwil, die heute Mittwoch stattfand.

Eine Überraschung gab es dann aber doch. Die Wattwiler Bäckerei Abderhalden wird im November 2019 in der Überbauung einen dritten Laden eröffnen. «Wir können mit diesem Standort eine von unseren Vorgängern angestossene Strategie zu Ende führen und eine weitere feste Filiale an idealer Lage im Toggenburg betreiben», sagte Gregor Menzi, Geschäftsführer der Bäckerei dazu gestern. «Damit sind wir auch nach der Sanierung der Poststrasse für die Verpflegung von Reisenden an einer Top-Lage.»

Nach drei Generationen Geschäft übergeben

Durch die starke, lokale Verankerung und die hohe Kompetenz in Frischbrot und Backwaren werde das neue Konzept den Bahnhof optimal beleben, zeigen sich Gregor und Manuela Menzi überzeugt. Sie tragen seit August 2014 die Verantwortung. Davor hatte die Familie Abderhalden den Betrieb seit 1934 drei Generationen lang geführt.

Trotz Neuerungen der Tradition verpflichtet

Die neuen Geschäftsführer sehen sich der Tradition verpflichtet, setzten aber seit der Übernahme einige Anpassungen um. So wurde der Markenauftritt komplett erneuert und erinnert nun in der Scherenschnitt-Optik an die textile Vergangenheit Wattwils mit der einst schweizweiten Ausstrahlung. Mit der Expansion will das Unternehmen Synergien nutzen. «Durch den in den letzten Jahren konsequenten Ausbau von Lieferungen und Catering ist uns mit diesem Standort ein weiteres wichtiges Puzzle in der breiten Verankerung unseres Unternehmens gelungen», freut sich Gregor Menzi.

Am neuen Standort will die Bäckerei mit einem trendigen Flammkuchen-Konzept überzeugen. Das Angebot mit Zwischenverpflegung und Kaffee zum Mitnehmen sei eine ideale Ergänzung zum Café an der Poststrasse, welches eine Zeitinsel für Jung und Alt biete.

Erste Erfahrungen für die nächste Menzi-Generation

Mit der neuen Filiale startet die Familie Menzi die zweite Generation einer Bäcker-Familie. «Unsere Söhne freuen sich, an diesem Standort ihre ersten unternehmerischen Schritte zu gehen», sagt Manuela Menzi. «Und übrigens, es ist nicht einfach eine Filiale, sondern ein Konzept mit eigener Backstube und eigener Herstellung der Snackprodukte direkt vor Ort. So können wir unsere Frische auf einfache Art zeigen.»

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