Badi-Bistro Wattwil und Minigolf-Kiosk erstmals unter gleicher Leitung vereint

Die Thurwerke AG sucht ab dieser Badesaison einen neuen Pächter für das Badi-Bistro und den Minigolf-Kiosk.

Urs M. Hemm
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Das Bistro der Badi Wattwil bietet Platz für rund 80 Gäste.

Das Bistro der Badi Wattwil bietet Platz für rund 80 Gäste.

Bild: Urs M. Hemm

Freude am Kontakt mit Menschen und eine hohe Dienstleistungsbereitschaft – dies sind die grundlegenden Eigenschaften, welche die Thurwerke AG als Betreiberin der Badi und der Minigolfanlage in Wattwil von ihrem zukünftigen Pächter erwartet. «Wir sind uns bewusst», sagt Alex Hollenstein, Geschäftsführer der Thurwerke AG, «dass das Führen eines Restaurants oder Bistros einer Badi eine anspruchsvolle Aufgabe ist.» Dies umso mehr, als erstmals ein Pächter nicht nur für die Leitung des Bistros, sondern auch für den Kiosk der Minigolfanlage gesucht werde.

«Als die Gemeinde Wattwil die Minigolfanlage samt Kiosk übernommen hatte, war es für uns als Betreiber klar, dass wir das Bistro und den Kiosk nur gemeinsam führen können, um Synergien, beispielsweise beim Wareneinkauf, nutzen zu können», sagt Alex Hollenstein. Zudem wollten sie keine Konkurrenzsituation mehr zwischen dem Bistro und dem Kiosk, in der sich gegenseitig die Kunden abgeworben wurden.

Der Kiosk liegt zwischen der Badi und der Minigolfanlage.

Der Kiosk liegt zwischen der Badi und der Minigolfanlage.

Bild: Urs M. Hemm

Interessenten an der Pacht können ihre Bewerbung noch bis zum Freitag, 7. Februar, bei der Thurwerke AG einreichen. «Da jedoch in den nächsten Jahren auf dem Gelände ein neues Bistro und eine neue Minigolfanlage erstellt werden sollen, bezieht sich die Pachtausschreibung nur auf die jetzt bestehende Infrastruktur», betont Alex Hollenstein.

Ein gutes Betriebskonzept ist unabdingbar

Man habe versucht, die Pachtbedingungen so attraktiv wie möglich zu gestalten, und den Pachtzins auf einem vertretbaren Niveau zu halten. «Wir sind nicht daran interessiert, Gewinne zu machen. Uns ist es wichtiger, dass die Gäste mit dem gastronomischen Angebot in der Badi und dem Minigolf zufrieden sind», sagt Alex Hollenstein.

Alex Hollenstein, Geschäftsführer der Thurwerke AG.

Alex Hollenstein, Geschäftsführer der Thurwerke AG.

Bild: PD

Damit dies sicher gestellt werden kann, muss jeder Bewerber ein detailliertes Betriebskonzept vorlegen. Dieses sollte neben den Beweggründen, warum man die Herausforderung als Betreiber eines Badi-Bistros annehmen will, bereits klare Vorstellungen des Angebots und der Preispolitik enthalten. Antworten zu Fragen wie, womit die verschiedenen Gästegruppen angesprochen werden sollen und wie viel Umsatz mit diesem Angebot generiert werden soll, würden hier erwartet.

«Angesichts der Vielfältigkeit der Gäste – vom Schüler über den Geschäftsmann bis hin zu Pensionären gibt es alles – ist dies sicherlich der schwierigste Teil», meint Alex Hollenstein. Dazu kämen die Personalplanung, Kommunikation und Werbung sowie das Erscheinungsbild. «Bei der Wahl der Lieferanten legen wir grossen Wert darauf, dass der oder die zukünftigen Pächter wo möglich einheimische Lieferanten berücksichtigen», sagt Alex Hollenstein.

Gemäss Ausschreibungsunterlagen besuchten im vergangenen Jahr 36370 Gäste die Badi, während es im Vorjahr noch rund 47260 Gäste waren. Die Differenz erklärt Alex Hollenstein mit dem Wetter. «Das ist das Risiko eines solchen Betriebs. Wir können zwar eine gute Infrastruktur bereitstellen und faire Konditionen anbieten. Auf das Wetter jedoch haben wir keinen Einfluss.»

Hinweis

Weitere Infos unter www.badi-wattwil.ch. Bewerbungen an: alex.hollenstein@thurwerke.ch