Auszeichnung für Noemi Manhart – die Degersheimer Kinderbuchautorin wird mit dem «Stein des Anstosses» vom Rotary Club Neckertal geehrt

Die 19-jährige Noemi Manhart aus Degersheim schreibt und illustriert Kinderbücher. Für ihr Engagement wird sie nun vom Rotary Club Neckertal mit dem Anerkennungspreis «Stein des Anstosses» geehrt.

Urs M. Hemm
Drucken
Teilen
Lucrezia Meier-Schatz (Präsidentin des Rotary Clubs Neckertal), Heinz Fluck (Jugenddienst-Verantwortlicher) und Preisträgerin Noemi Manhart (von links).

Lucrezia Meier-Schatz (Präsidentin des Rotary Clubs Neckertal), Heinz Fluck (Jugenddienst-Verantwortlicher) und Preisträgerin Noemi Manhart (von links).

Bild: Urs M. Hemm

Die Degersheimerin Noemi Manhart ist vom Rotary Club Neckertal mit dem diesjährigen «Stein des Anstosses» ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird die 19-Jährige für ihre Arbeit als Kinderbuchautorin. Bereits vor ihrer Matura hatte Manhart zwei Kinderbücher und ein Zeichnungsbuch verfasst und illustriert.

Noemi Manhart.

Noemi Manhart.

Bild: Urs M. Hemm

Zurzeit zeichnet und malt sie an einer Auftragsarbeit für den Rotary Club Neckertal, welche kurz vor dem Abschluss steht. «Als ich von der Auszeichnung erfahren habe, war ich zuerst sprachlos. Jetzt fühle ich mich sehr geehrt durch diesen Preis», sagt Noemi Manhart.

«Diese Anerkennung meiner Arbeit bestätigt mich aber auch darin, das Richtige zu tun und damit den Kindern und Eltern Freude zu bereiten.»

Ein zweiter Teil der Auszeichnung folgt später

Der eine Teil der Auszeichnung – das Preisgeld in der Höhe von 1000 Franken – wurde ihr gestern beim Hotel Wolfensberg in Degersheim im Kreise ihrer Familie sowie vom Jugenddienst-Verantwortlichen des Rotary Clubs Neckertal, Heinz Fluck und Club-Präsidentin Lucrezia Meier-Schatz übergeben.

Der andere Teil des Preises, eine kleine Skulptur, gefertigt aus Steinen aus dem Necker, wird Noemi Manhart zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.

Interesse, Fleiss und Ausdauer belohnen

Zum ersten Mal wurde der «Stein des Anstosses» auf Initiative von Heinz Fluck im Jahr 2009 vergeben. «Uns ist damals aufgefallen, dass über Jugendliche immer nur im Zusammenhang mit Fehlverhalten berichtet wurde. Wir haben an diesem Betragen im negativen Sinne ‹Anstoss› genommen», sagt Heinz Fluck.

Heinz Fluck.

Heinz Fluck.

Bild: Urs M. Hemm

Gleichzeitig habe er sich aber daran gestossen, dass viele Jugendliche ausserordentliche Leistungen erbringen – sei es im Sport, in der Schule, in der Ausbildung, im Beruf oder eben in der Kultur, diese aber nirgends erwähnt würden.

«Diese Jugendlichen beweisen, dass mit Interesse, Fleiss und Ausdauer Herausragendes entstehen kann. Solche Leistungen wollen wir mit diesem Preis anerkennen und damit positives Verhalten belohnen», sagt Heinz Fluck.