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Wattwiler Zentrum wird zum Werk- und Unterhaltungsraum

Es gibt erste Ideen, wie das Gelände zwischen der Bahnhofstrasse, der Thur und der Austrasse in Wattwil dereinst aussehen könnte. Die Jury empfiehlt einstimmig ein Projekt zur Weiterbearbeitung.
Martin Knoepfel
So könnte ein zentrales Gebäude auf dem Areal zwischen Thur und Austrasse aussehen. Zu sehen sind eine Werkhalle, das ÜK-Zentrum und das «FabLab». (Bild: PD)

So könnte ein zentrales Gebäude auf dem Areal zwischen Thur und Austrasse aussehen. Zu sehen sind eine Werkhalle, das ÜK-Zentrum und das «FabLab». (Bild: PD)

Es geht um eine prominente Lage im Zentrum von Wattwil. Dort soll ein Ausbildungs-, Tagungs-, Arbeits- und Begegnungszentrum für die Themen Holz und Energie entstehen. Der Standort ist ein lang gestrecktes, schmales Gelände auf dem linken Ufer der Thur. Begrenzt wird es durch den Fluss, die Au- und die Bahnhofstrasse sowie durch das Areal der Säntis Energie AG. Heute wird dieser Standort wenig intensiv genutzt. Ein Teil ist Wiese. Zudem stehen auf dem Areal eine Werkhalle und das Kino Passerelle. Das Kino soll bei der Neugestaltung erhalten bleiben.

Eingereichte Beiträge können besichtigt werden

Alle Wettbewerbsbeiträge sind bis 20. Juni im Foyer des Gemeindehauses Wattwil ausgestellt.

Was die Teilnehmer am Ideenwettbewerb für die Überbauung vorschlagen, kann nun jeder ansehen. Am Dienstagnachmittag fand die Vernissage der Ausstellung im Gemeindehaus in Wattwil statt. Das Siegerprojekt stammt von der Arbeitsgemeinschaft Merkli Degen Architekten und Drzach & Suchy Designstudio, beide aus Zürich. Es handelt sich aber noch nicht um einen Architekturwettbewerb. Man könne nicht davon ausgehen, dass die Gebäude genau so erstellt würden wie jetzt von den Wettbewerbssiegern vorgeschlagen, sagte Jurypräsident Martin Hitz dem «Toggenburger Tagblatt».

Die Jury war einstimmig für das Siegerprojekt

Der Entscheid der Jury fiel laut der Medienmitteilung der Gemeinde Wattwil einstimmig aus. Das Siegerprojekt sieht auf dem Areal drei Zonen vor und kann in Etappen realisiert werden. Dem Gemeinderat hat das offenbar besonders gut gefallen.

So stellen sich die Gewinner des Wettbewerbs das Areal an der Austrasse vor. (Bild: PD)

So stellen sich die Gewinner des Wettbewerbs das Areal an der Austrasse vor. (Bild: PD)

Die Gebäude sollen nach den Ideen der Architekten und Designer lang und flach sein, wobei einzelne Gebäude fünf- bis sechsstöckig werden. Das werde dem Stadtraum «einen menschlichen und verträglichen Massstab lassen», schreiben die Architekten und Designer. Es soll auch höhere Gebäude geben. Die Überbauung des Areals soll in der Mitte beginnen, wo ein Zentrum für die überbetrieblichen Kurse der Holzbranche, kombiniert mit Werkstätten und einem «Fabrikationslabor» (FabLab) der Holzbranche, geplant ist. Alle weiteren Schritte erfolgten in Absprache mit den Grundbesitzern, liess sich Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner zitieren.

Wer vom Bahnhof über das Gleisfeld Richtung Süden blickt, könnte künftig in etwa dieses Bild sehen. (Bild: PD)

Wer vom Bahnhof über das Gleisfeld Richtung Süden blickt, könnte künftig in etwa dieses Bild sehen. (Bild: PD)

Im Parterre sollen die Gebäude vielseitig nutzbar und weitgehend stützenfrei gestaltet werden. Als Nutzungen fürs Parterre werden etwa Werkstätten sowie Ausstellungs- und Gastronomieräume erwähnt. Die Gebäude und der Erholungsraum an der Thur könnten ineinander greifen.

Der Gewinnerbeitrag sieht vor, dass die verschiedenen Werkraum-Gebäude und der Naherholungsraum der Thur ineinandergreifen. (Bild: PD)

Der Gewinnerbeitrag sieht vor, dass die verschiedenen Werkraum-Gebäude und
der Naherholungsraum der Thur ineinandergreifen. (Bild: PD)

Im Wettbewerb galt es auch, Ideen für einen provisorischen Informationspavillon neben der Migros zu entwickeln. Die Jury lobt den Vorschlag der Gewinner als überzeugend. Es ist ein Würfel von fünf Metern Kantenlänge, der auf Stützen steht.

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