Serie
Toggenburger an der Crazy Adventure Trophy – Folge 4: Auf Mallorca hatte das Team einen Schlafplatz mit atemberaubender Aussicht

Das Team Slàinte berichtet von seinen Erfahrungen an der Crazy Adventure Trophy. Diesmal stellen Dislokationen per Fähre und eine abenteuerliche Bergstrasse auf Korsika im Vordergrund.

Christian Hildebrand/Daniel Baldegger
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Schlafplatz mit spektakulärer Aussicht für das Team Slàinte und zwei weitere Teams. (Bild: Daniel Baldegger)

Schlafplatz mit spektakulärer Aussicht für das Team Slàinte und zwei weitere Teams. (Bild: Daniel Baldegger)

Am Freitag, 19. April, wachten wir mit einem Panorama auf. Als wir kurz nach ein Uhr auf Mallorca ankamen, suchten wir uns nämlich noch einen Schlafplatz in der Nähe der ersten Challenge, welche es zu lösen galt. Dieser lag an der Steilküste und bot einen atemberaubenden Anblick.

Unser Tag auf Mallorca stand ganz im Zeichen der Piraten. Von Piratenwachtürmen bis zur Piraten-Bucht Torrent de Pareis war alles dabei. Im Bewusstsein, dass wir am Abend bereits wieder auf die Fähre mussten, spulten wir an diesem Tag doch einige Kilometer auf der Insel ab.

Barcelona und die «Sagrada Familia» als Ziel

Die Nacht vom Freitag auf den Samstag, 20. April, verbrachten wir auf der Fähre Richtung spanisches Festland. Barcelona war das Ziel. Am Morgen um 7.30 Uhr erreichten wir die spanische Hafenstadt.

Hier hatten wir nur eine Aufgabe: Die «Sagrada Famillia» fertigzustellen. Da die spanische Polizei von dieser Idee nicht so begeistert war, begnügten wir uns mit einem Erinnerungsfoto vor der Kirche.

Die Stationen der Crazy Adventure Trophy zwischen Mallorca und Korsika

Danach hiess es «pedal to the metal», denn wir mussten bis am Abend Toulon erreichen. Das war eine Fahrt von gut sieben Stunden. In Toulon machten wir das, was wir in den letzten Tagen schon so oft machten: das Boardingprozedere auf die Fähre. Am 21. April erreichten wir frühmorgens Bastia auf Korsika.

Die Strasse war nicht immer zu erkennen


Mit Kaffee und Croissants gestärkt machten wir uns auf den Weg. Anhand von Hinweisen mussten wir diverse Plätze suchen, welche uns den Weg wiesen. Dieser führte uns auf den Pass übers Cap Corse.

Die Strasse war nicht als solche zu erkennen, und wir wussten: Es steht uns eine abenteuerliche Fahrt ­bevor. Die mächtige Vier-Liter-Maschine unseres Cherokee bekundete jedoch keine Probleme, den Berg zu erklimmen.

Einen einen Meter tiefen Graben mit Muskelkraft überwinden

Es galt dessen ungeachtet, gemeinsam Hindernisse zu überwinden. Eines davon war ein rund ein Meter tiefer Graben in der Passstrasse. Mit Muskelkraft, Teamwork und Klappspaten konnten alle Fahrzeuge – inklusive des VW Polos mit Jahrgang 92, dieses Hindernis passieren. Das war ein richtiger CATrophy Moment.

Ein einen Meter tiefer Graben konnte nur mit gemeinsamen Anstrengungen aufgefüllt werden. (Bild: Christian Hildebrand)

Ein einen Meter tiefer Graben konnte nur mit gemeinsamen Anstrengungen aufgefüllt werden. (Bild: Christian Hildebrand)

Am Abend trafen wir uns dann zum gemeinsamen Camping in der Nähe von Ajaccio, der Geburtsstätte Napoleons. Beim gemütlichen Barbecue liessen wir den Abend ausklingen.

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