Auf den Umfahrungen Wattwil und Bütschwil wird weiterhin gearbeitet

Trotz Coronavirus gehen die Arbeiten auf den beiden Umfahrungen weiter voran. Verzögerungen sind jedoch nicht auszuschliessen.

Martin Knoepfel
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Eine der aktuellen Baustellen: Das Lochweidlitunnel der Umfahrung Wattwil.

Eine der aktuellen Baustellen: Das Lochweidlitunnel der Umfahrung Wattwil.

Bild: Sabine Camedda

Bis jetzt war es nicht nötig, die Baustellen der Umfahrungen Bütschwil und Wattwil zu schliessen. Das bestätigte Ruedi Vögeli, Leiter der Abteilung Kunstbauten im kantonalen Tiefbauamt, auf Anfrage dieser Zeitung.

Die wichtigsten Baustellen an der zweiten Etappe der Umfahrung Wattwil sind im Moment der Tunnel Lochweidli und die Überführung Schönenbergstrasse. Die Strasse, die die Lücke zwischen der Brendi in Wattwil und der Stegrüti in Ebnat-Kappel schliesst, soll 2022 eröffnet werden.

Nachschub könnte ins Stocken kommen

Grundsätzlich seien die Unternehmen für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeiter auf den Baustellen verantwortlich, sagt Vögeli. Bei der Umfahrung Wattwil sei nicht auszuschliessen, dass der Nachschub von Material, etwa Stahl, ins Stocken komme. Zudem stamme ein Teil der Mineure aus dem Südtirol. Diese Leute hätten Probleme, einzureisen, nachdem sie in der Heimat gewesen seien.

Bei der Umfahrung Bütschwil werden laut Ruedi Vögeli momentan die Elektrokabel eingezogen. Das sei eine Arbeit, bei der sich die Männer ohnehin nicht zu nahe kämen. Stand heute gehe man weiter von einer Eröffnung am 17. September aus. Auf beiden Baustellen gilt, dass künftig geplante Führungen nicht stattfinden können.

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