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Grosser Erfolg für die Freilichtspiele: Auch Petrus war ein Fan

Mit der letzten, nachgeholten Aufführung ist gestern Montag die Ära der Freilichtspiele Bräker und Krabat im Dreyschlatt bei Krinau zu Ende gegangen.
Anina Rütsche
Die Freilichtspiele fanden vor dem Jugendhaus von Ueli Bräker im Dreyschlatt statt. (Bild: PD)

Die Freilichtspiele fanden vor dem Jugendhaus von Ueli Bräker im Dreyschlatt statt. (Bild: PD)

Willy Hollenstein (rechts) anlässlich der Einweihung des Bräker-Wegs. (Bild: Anina Rütsche)

Willy Hollenstein (rechts) anlässlich der Einweihung des Bräker-Wegs. (Bild: Anina Rütsche)

Die Organisatoren der Bühne Thurtal, welche das Bräker-Stück inszeniert hatten, zeigen sich mit ihrem diesjährigen Projekt äusserst zufrieden. «Sensationell», antwortet Produktionsleiter Willy Hollenstein auf die Frage, wie er die insgesamt 16 Abende beurteile. «Alles ist aufgegangen, die Leute waren begeistert und auch Petrus hat mitgespielt», sagt er.

Das schöne Wetter habe sicherlich dazu beigetragen, die Freilichtspiele als Ausflugsziel noch attraktiver zu machen. Und auch zum Catering unter der Leitung der Mosnangerin Ruth Breitenmoser habe es zahlreiche positive Rückmeldungen gegeben.

Bräker-Aufführungen zu 92 Prozent ausgelastet

Auch angesichts anfänglicher Bedenken kann Willy Hollenstein ein erfreuliches Fazit ziehen. Er sagt: «Während den Vorbereitungen gab es kritische Stimmen, die meinten, dass der Aufführungsort beim Bräkerhaus zu abgelegen sei, um genügend Publikum anzulocken.» Nun würden die Zahlen aber etwas anderes sagen, denn die Bräker-Aufführungen seien zu 92 Prozent ausgelastet gewesen. Damit könne das Team der Bühne Thurtal mehr als zufrieden sein.

Dass die Leute trotz der etwas weiteren Anfahrt gekommen seien, habe neben dem attraktiven Thema und dem authentischen Spielort sicher auch mit der guten Ausschilderung des Weges und den kostenlosen Parkplätzen zu tun. Zudem verkehrte ab dem Bahnhof Lichtensteig ein Shuttlebus, der gut genutzt worden sei. «An manchen Tagen sind bis zu 200 Personen mit dem Bus gefahren, und das bei einer Tribüne, die Platz für 500 Gäste bietet», sagt Willy Hollenstein.

Mehr Tickets verkauft als prognostiziert

Simon Keller bei Proben zu «Krabat». (Bild: PD)

Simon Keller bei Proben zu «Krabat». (Bild: PD)

Auch Simon Keller, verantwortlich für die «Krabat»-Darbietung, blickt gerne auf die Zeit im Dreyschlatt zurück. «Den Zuschauerinnen und Zuschauern hat das Stück gefallen, viele waren sogar zu Tränen gerührt», fasst er zusammen. Für «Krabat» seien 2000 Tickets verkauft worden, ein guter Wert, weitaus besser als die Prognose. Auf und neben der Bühne habe es zwischendurch zwar einige Schwierigkeiten gegeben, fügt der 24-Jährige an, doch man habe diese gut gemeistert. Zwei Beispiele: Ausgefallene Mikrofone und eine Schauspielerin, die erkrankte und kurzfristig ersetzt werden musste.

«Alles in allem hatten wir aber Glück», findet Simon Keller, der die Dialektfassung von «Krabat» basierend auf Otfried Preusslers gleichnamigem Roman selbst geschrieben und produziert hat. Das Ergebnis waren Standing Ovations an allen sechs Vorstellungen. «Unser Einsatz hat sich wirklich gelohnt. Wir sind der Bühne Thurtal sehr dankbar, dass wir deren Infrastruktur in der Dreyschlatt für unser Vorhaben mitbenutzen durften», sagt Simon Keller rückblickend.

Die Verantwortlichen der Freilichtspiele schauen nun aber auch nach vorne. Laut Willy Hollenstein wird die Bühne Thurtal in Zukunft weiter mit Simon Keller zusammenspannen. Nächstes Jahr stehen allerdings nicht Bräker und Krabat im Zentrum. Dann dreht sich alles um Zwingli.

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