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Interview

Auch der TCS fordert Einbezug der Bevölkerung bei den flankierenden Massnahmen in Bütschwil

Die TCS-Regionalgruppe Toggenburg unterstützt die Ideen des neu gegründeten Komitees für echte flankierende Massnahmen («Keflam»). Dies, um sowohl Transparenz als auch Sicherheit zu steigern.
Anina Rütsche
Wohin des Weges? Die Verkehrsführung im Lerchenfeld gibt Anlass zu Diskussionen. (Bild: Anina Rütsche)

Wohin des Weges? Die Verkehrsführung im Lerchenfeld gibt Anlass zu Diskussionen. (Bild: Anina Rütsche)

An der Gründungsversammlung des Komitees für echte flankierende Massnahmen («Keflam») in Bütschwil von vergangener Woche hat Urs Stillhard, Präsident der TCS-Regionalgruppe Toggenburg, dem neuen Verein die Unterstützung durch den TCS zugesagt. Im Interview erklärt der Mosnanger, welche Motivation dahintersteckt.

Urs Stillhard, in welcher Verbindung steht die TCS-Regionalgruppe zu «Keflam»?

Die Regionalgruppe Toggenburg ist Mitglied des «Keflam» geworden. Ich habe die Gründungserklärung und somit das Beitrittsgesuch als Vertreter einer juristischen Person unterschrieben. Der Vorstand des TCS Toggenburg steht hinter dem Vereinszweck des «Keflam».

Welches Kriterium war für diesen Beitritt ausschlaggebend?

Dem TCS ist es wichtig, dass es einen transparenten, konstruktiven Austausch mit den Behörden gibt. Wir möchten, dass die Bevölkerung besser in das Vorhaben einbezogen und ernst genommen wird. In der Vergangenheit hat sich jede Interessensgruppe separat gegenüber der Gemeinde eingebracht. So auch wir. Aus unserer Sicht fördert das «Keflam» die Bündelung aller Kräfte im Sinne einer einheitlichen Ansprechorganisation gegenüber der Gemeinde und den kantonalen Stellen.

Inwiefern wird die TCS-Regionalgruppe Toggenburg das «Keflam» unterstützen?

Der Vorteil des TCS liegt in der Mitgliederstärke. Nur schon in den Dörfern Bütschwil und Mosnang haben wir über 600 Mitglieder. Dies ist beispielsweise hilfreich, wenn das «Keflam» weitere Kommunikationsmassnahmen plant oder sich zusätzlich vernetzen möchte. Das ist eine ideale Grundlage, um die Reichweite des «Keflam» zu vergrössern.

Urs Stillhard, Präsident TCS Toggenburg. (Bild: PD)

Urs Stillhard, Präsident TCS Toggenburg. (Bild: PD)

Welche Meinung vertritt der TCS Toggenburg in Bezug auf die geplanten flankierenden Massnahmen an der Ortsdurchfahrt Bütschwil?

Für uns stehen unabhängig von den definitiven Massnahmen die Sicherheit für alle Mobilitätsteilnehmer, der Verkehrsfluss und die Kommunikation im Zentrum. Wir empfinden deshalb zusätzlichen Strassenverkehr in der Ottilienstrasse in Bütschwil als nicht erstrebenswert.

Haben Sie dieses Anliegen auch auf übergeordneter Ebene beim TCS vorgebracht?

Ja, bereits vor der «Keflam»-Gründung haben wir das Thema im kantonalen TCS-Präsidium in der Sektion St. Gallen-Appenzell Innerrhoden besprochen. Dort stiess die Bürgeraktivität in und um Bütschwil auf Interesse. Wir wollen uns nun auch beim kantonalen Baudepartement für eine sinnvolle Lösung in Bezug auf die flankierenden Massnahmen in Bütschwil einsetzen.

Offener Brief ist verschickt

Die Vertreter des «Keflam» haben einen offenen Brief zu den geplanten flankierenden Massnahmen an der Ortsdurchfahrt Bütschwil verschickt. Das Schreiben, für das letzte Woche an der Gründungsversammlung Unterschriften gesammelt wurde, ging an die Gemeinderäte von Bütschwil-Ganterschwil sowie an die Schulgemeinde der Oberstufe BuGaLu und an die Primarschule Bütschwil.

«Die aktuellen Ereignisse im Lerchenfeld verlangen nach Lösungen, bei der alle drei Gemeinden als Gewinner hervorgehen sollten», heisst es zu Beginn des Briefs. Anschliessend wird aufgezeigt, was die Verlegung der Kantonsstrasse Mosnang-Bütschwil nach Mosnang-Lütisburg mit Anschlusskreisel im Lerchenfeld bewirken könnte. Mosnang und Lütisburg-Station würden dadurch einen funktionierenden Anschluss an das übergeordnete Strassennetz erhalten und das Dorf Bütschwil könnte entlastet werden. In Bütschwil würde die risikoreiche Überquerung einer vorgesehenen Kantonsstrasse für sämtliche Oberstufenschüler des BuGaLu und die Bütschwiler Primarschüler entfallen. Für das Industriegebiet Lerchenfeld wäre ein funktionierender Anschluss garantiert. Durch den direkten Zubringer würde Bütschwil vom überregionalen Verkehr von Hulftegg und Fischingen entlastet und der entstehende Druck auf die Ottilienstrasse würde nicht stattfinden. Das Schreiben schliesst mit dem Satz: «Da unser Vorschlag nur Vorteile bringt, bitten wir alle drei Gemeinderäte und die Schulräte um eine Stellungnahme zu Handen der regionalen Bevölkerung.»

Unterzeichnet ist der offene Brief von den sechs «Keflam»-Vorstandsmitgliedern und rund 90 Einwohnerinnen und Einwohnern der drei Gemeinden und Umgebung. (aru)

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