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Ein Appell für «Freiheit und Frieden»

Auf dem Berghof in Aewil in Ganterschwil fand am 1. August die Bundesfeier der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil statt. Als Festredner konnte Nationalrat Lukas Reimann gewonnen werden.
Peter Jenni
In der heimeligen "Deguschüür" spielte die MG Ganterschwil mit rassigen Klängen zur Eröffnung auf. (Bild: Peter Jenni)

In der heimeligen "Deguschüür" spielte die MG Ganterschwil mit rassigen Klängen zur Eröffnung auf. (Bild: Peter Jenni)

Der langersehnte Regen kam zwar, aber eben nicht für alle zur rechten Zeit. So auch nicht für die Bundesfeier der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil, auf dem Berghof in Ganterschwil, die kurzfristig ins Innere verlegt werden musste. Die Gastgeber Melchior und Vreni Schoch-Meier mit ihrem Team waren nicht zu beneiden, da sie sich den Weg durch die heimelige «Deguschüür» beinahe erkämpfen mussten, um die vielen Gäste zu bedienen.

Als sich auch noch die Musikgesellschaft Ganterschwil dazu gesellte, die unter der Leitung von Dirigent Jan Mutschlechner rassig zur Eröffnung aufspielte und die gemeinsam gesungene Nationalhymne begleitete, kam es vorübergehend sogar zu Staus. Zur Unterhaltung spielten vor und nach der offiziellen Feier das Trio RoSäMa und das Ländler-Quartett Blatter-Roth auf.

Zur Bundesfeier eingeladen hatten die Berghof AG und die Kulturkommission Ganterschwil sowie der Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil. Gemeinderat Thomas Wäspe, der durch den Abend führte, hiess die vielen Gäste willkommen. Für die Kinder hatte er sich etwas Spezielles ausgedacht. Statt des Lampionumzugs konnten sie Zeichnungen mit Lampions und Feuerwerk anfertigen, die ausgestellt und von einer Jury bewertet wurden.

Träume und Ziele verwirklichen

Als Organisator oblag es auch Thomas Wäspe, den Festredner Nationalrat Lukas Reimann aus Wil zu begrüssen und vorzustellen, dessen Ansprache auf Freiheit und Frieden basierte. Was die Schweiz ausmache, widerspiegle sich im Zusammenhalt und dem von unten nach oben aufgebauten Staat, betonte er. Im Gegensatz zu den meisten Ländern, wo Könige und Kaiser regierten, habe in der Schweiz das Volk das letzte Wort, was sich längst bewährt habe.

Nationalrat Lukas Reimann (links) und Gemeinderat Thomas Wäspe. (Bild: Peter Jenni)

Nationalrat Lukas Reimann (links) und Gemeinderat Thomas Wäspe. (Bild: Peter Jenni)

Immer wichtiger sieht er das Gesprächsangebot der neutralen Schweiz an andere Länder, in Konflikten zu vermitteln. «Niemals will ich junge Soldaten in den Krieg schicken», so sein Credo. Heimat ist für den Politiker Reimann dann gegeben, «wenn jeder die Chance hat, seine Träume und Ziele selbst zu verwirklichen, in einem Land, wo sich die Menschen gegenseitig helfen». Dazu die Aussage eines Sechstklässlers nach der Klassenfahrt, bei der es eine gefährliche Situation zu meistern galt: «Unsere Klasse hält nicht immer zusammen, aber als es darauf ankam, wurden wir eine Einheit und gehörten zur selben Familie, waren Brüder und Schwestern und hielten zusammen.» Das gilt für die Schweiz, die Lukas Reimann in ihrer Form verteidigt. Dafür wurde er von den Anwesenden mit viel Applaus bedacht.

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