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Chalets für zahlungskräftige Kundschaft im Munzenriet

Neun Chalets, alle mit hochwertigen Materialien ausgestattet, warten auf zahlungskräftige Interessenten. Beim Tag der offenen Tür zeigten Klemens Hörner und sein Team, was bisher in Wildhaus realisiert wurde.
Adi Lippuner
Nessime Hörner, zuständig für die Inneneinrichtung, und Architekt Klemens Hörner im Wohnzimmer des Chalets Hinterrugg. (Bild: Adi Lippuner)

Nessime Hörner, zuständig für die Inneneinrichtung, und Architekt Klemens Hörner im Wohnzimmer des Chalets Hinterrugg. (Bild: Adi Lippuner)

Die Möglichkeit, einen Blick in die Räume der neun Chalets im Munzenriet zu werfen, zog übers Wochenende viel Publikum an. Mit dabei ernsthafte Interessenten, aber auch Einheimische und Gäste, die einfach sehen wollten, was der Architekt Klemens Hörner und sein Team aus den lange unvollendeten Häusern gemacht haben. Eines vorweg: Die Häuser mit der durchdachten Inneneinrichtung und das Konzept richten sich an eine zahlungskräftige Kundschaft, welche Wildhaus von einer ganz neuen Seite kennen lernen will. «Unser Ziel ist es, diese herrliche Landschaft zwischen Churfirsten und Schafberg so zu vermarkten, wie sie es verdient», sagt Klemens Hörner bei der Besichtigung vor Ort.

Erstwohnsitz oder bewirtschaftetes Ferienhaus

Wer eines der Chalets in der Nähe der Curlinghalle kaufen will, kann dort entweder das ganze Jahr wohnen oder sein Feriendomizil bewirtschaften lassen. «Dies entspricht den Vorgaben der Zweitwohnungsinitiative», so der Architekt. Für allfällige Vermietungen bestehe die Möglichkeit, mit dem Dienstleistungsunternehmen Berg & Bett von Toggenburg Tourismus zusammenzuarbeiten. Raphael Eugster als Verantwortlicher dieses Angebots war deshalb beim Tag der offenen Tür im Munzenriet auch persönlich vor Ort, um Interessenten das Angebot näher zu bringen.

Doch zurück zu Klemens Hörner und seinen Chalets: «Ich erhielt vor gut drei Jahren eine Anfrage der Raiffeisenbank, welche das unvollendete Projekt aus der Konkursmasse besass. Die ursprüngliche Idee, ein Hoteldörfchen zu verwirklichen scheiterte und so lag das Ganze brach», sagte er. Dank seiner langjährigen Beziehung zu Wildhaus – seine Eltern zogen 1986 von Altendorf ins oberste Toggenburg – sah er Potenzial hinter der Idee. «Allerdings nicht als Hoteldörfli, sondern mit eigenständigen Häusern, entweder für Erst- oder Zweitwohnsitz.»

Wie schon sein Vater wird Klemens Hörner in Zukunft ebenfalls vermehrt als Architekt im obersten Toggenburg tätig sein. Das Studio, welches neben den Garagen erstellt wurde, dient in Zukunft als Büro und wird neben dem Hauptbüro in Altendorf betrieben werden. «Meine ganze Familie steht hinter dem Projekt ‹Chalet Munzenriet›. Ich durfte bei der Innenausstattung auf meine Frau Nesime, eine diplomierte Einrichtungsgestalterin, zählen. Unser gemeinsames Ziel von Anfang war, nur mit hochwertigen Materialien zu arbeiten, um so ein Wohlfühlklima zu schaffen», unterstreicht er gegenüber dieser Zeitung.

Und auf die Frage, was passieren wird, wenn die zahlungskräftige Kundschaft ausbleiben sollte: «Wir geben uns zwei Jahre Zeit, die obersten drei Häuser sind fertig eingerichtet, bei den anderen sechs können Ausbauwünsche berücksichtigt werden. Sollte der Verkauf nicht wie angedacht laufen, werden die Häuser fertiggestellt und zur wochenweisen Vermietung über die Firma Berg & Bett freigegeben. So ist ­sichergestellt, dass die Chalets im Munzenriet der Gemeinde auch den erhofften Mehrwert bringen.»

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