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Damals: Toggenburger Autogaragen schalten unkonventionelles Inserat

Das «Toggenburger Tagblatt» veröffentlicht jede Woche Begebenheiten aus vergangenen Zeiten. Was ist vor 100, 50, 20 oder 10 Jahren im Toggenburg passiert?
Volvo-Inserat erschienen am 6. September 1968. (Bild: PD)

Volvo-Inserat erschienen am 6. September 1968. (Bild: PD)

Vor 100 Jahren

7. September: Ebnat-Kappel. Der Mangel an Petroleum, die geringe Qualität und der hohe Preis desselben bringt den Bergbewohnern grosse Verlegenheiten. So ist es denn begreiflich, wenn sie keine Opfer scheuen, um Anschluss an eine elektrische Lichtleitung zu erhalten. Die Gegenden Gieselbach, Dicken, Egg, Nestenberg und Buchen erfreuen sich bereits der Wohltat des elektrischen Lichts; einzig Häusleberg behilft sich noch mit allen möglichen andern Beleuchtungsarten. Nun hat sich auch dort ein Initiativkomitee gebildet, das die Frage der Lichtversorgung energisch verfolgt.

11. September: Eidgenossenschaft. Aerzte über Grippe und Alkohol. Auf eine Anfrage unter den Professoren der medizinischen Fakultät bei der Universität Zürich über das beste Verhalten zur Verhütung der Grippe-Erkrankung ist eine Reihe von Antworten eingegangen. Auf die Frage: «Schützt der Alkoholgenuss gegen Infektionskrankheiten, auch gegen die Grippe? antwortete Prof. Eichhorst: «Übermässiger Alkoholgenuss begünstigt die Ansteckung, mässiger schützt nicht vor ihr.»

Vor 50 Jahren

6. September: Sport im Toggenburg. Frauen machen mit anlässlich des nächstjährigen Kreisturntages des Kreisturnverbandes Toggenburg? Bekanntlich hat sich im Schweizerischen Frauenturnverband die Erkenntnis durchgerungen, dass den Frauen nun Gelegenheit gegeben werden sollte, an Einzel-Wettkämpfen teilzunehmen. Auch das Technische Komitee des Kreisturnverbandes Toggenburg möchte dem zarten Geschlecht Gelegenheit geben, sich in seinem Verbandsgebiet beteiligen zu können. Zu diesem Zwecke hat dasselbe ein Rundschreiben an die Damen- und Frauenriegen in diesem Kreise gerichtet, um sich nach dem Interesse zu erkundigen. Im bejahenden Fall würde anlässlich des nächstjährigen Kreisturntages auch ein Leichtathletik-Dreikampf für Damen durchgeführt.Der Toggenburgische Kreisturnverband ist sich dessen bewusst, dass er sich mit dieser Angelegenheit eine vermehrte Arbeit aufbürdet, aber er würde dies für unsere Turnerinnen gern tun.

6. September: Ebnat-Kappel / Alt St. Johann.Text Volvo -Inserat: «Dies ist der anerkannte Alltagsrallye-GT für Männer mit Freude am Fahren. Ja, wenn Sie sich täglich Ihr Privat-Rallye leisten wollen, sitzen Sie im Volvo 123 GT richtig. Denn es steckt schon einiges unter der Haube; ein robuster, zuverlässiger Motor (mit echten 115 PS). Was ist noch wichtig bei schnellem, sportlichem Fahren? Eine geteilte Lenksäule, einmalige, anatomisch richtige Einzelsitze und die bewährten Dreipunkt-Sicherheitsgurten. Wo finden Sie für Franken 12980 ein Auto wie ihn – schnell, robust, ohne Tücken und Mücken? Bei Ihrem nächsten Volvo-Händler! Probesitzen! Probefahren! Der Volvo hat Siebenmeilenstiefel. Volvo-Erfolge sind nicht zufällig! Im 1967 wurden 50 % mehr Volvos in der Schweiz verkauft.»

Vor 20 Jahren

10. September: Mogelsberg. Ein Automat als Stationsvorstand. Die Bodensee-Toggenburg-Bahn beabsichtigt die Schliessung der Station in Mogelsberg. Auf den Fahrplanwechsel 1999 hin werden Fahrgäste, die bei der BT-Station Mogelsberg zusteigen, am Automaten und nicht mehr am Schalter ihr Billett lösen und Auskünfte werden sie dannzumal via Telefon von Herisau erhalten. Die Züge fahren gleich. Der Mogelsberger Gemeinderat hat zur Kenntnis nehmen müssen, dass die bediente BT-Station Mogelsberg auf den Fahrplanwechsel 1999 hin geschlossen wird. Die Gemeinde werde sich wohl oder übel damit abfinden müssen.

Vor 10 Jahren

10. September: Ebnat-Kappel. «Juchzed und singed dem Herrn». Mit einem festlichen Gottesdienst feierte die Pfarrei Ebnat-Kappel ihr Kirchenfest zu Ehren des Erzengels Michael. Alltäglich ist es nicht, dass Klosterschwestern mit einem Kind unterwegs sind. Sr. Christina lebt sonst in Albanien und dort hat man den Kleinen vor 1 ½ Jahren als krankes Baby ohne grosse Überlebenschance abgegeben. Er wurde medizinisch betreut und Sr. Christina ist nun seine Mama. Sie berichtet von ihrer Arbeit unter den Ärmsten in Albanien, von Kindern und Jugendlichen, für die Hunger alltäglich und die Basismedizin katastrophal ist. Eindrückliche Bilder unterstrichen ihre Ausführungen. Das grosse Thema aber ist die Blutrache, deren Vollzug dort als «normal» gilt, und als Antwort darauf Versöhnung. Ohne Gott und Gebet ist für Sr. Christina Versöhnung nicht möglich. Die Gemeinschaft ist nun daran, ein Kinder- und Jugendhaus zu bauen. In der Schweiz erhalten sie finanziellen Rückhalt und werden auch im Gebet getragen, ohne dies ihre Arbeit nicht möglich wäre. Die Pfarrei Ebnat-Kappel wird nun diese Arbeit der Schwestern in Albanien als «Pfarreiprojekt» unterstützen und freut sich über den persönlichen Kontakt, den die Schwestern mit Ebnat-Kappel pflegen werden.

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