Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Am Sonntag sind die Augen auf den Ostschweizer Cupfinal gerichtet – aber auch die anderen Spiele versprechen Spannung

Zum ersten Mal in der Geschichte des Ostschweizer Cupfinaltages bestreiten mit Bütschwil-Neckertal und Ebnat-Kappel gleich zwei Toggenburger Frauenteams das Endspiel. Bütschwil und Wattwil Bunt stehen im Abstiegskampf mit dem Rücken zur Wand.
Beat Lanzendorfer
Zum Duell zwischen Manuela Beerli (links) und Dionne Kauf dürfte es auch am kommenden Sonntag kommen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Zum Duell zwischen Manuela Beerli (links) und Dionne Kauf dürfte es auch am kommenden Sonntag kommen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Eine ausführliche Vorschau auf dieses historische Ereignis folgt. Bei so viel Cupeuphorie rückt die Meisterschaft etwas in den Hintergrund. Nichtsdestotrotz kämpfen die Männer am Wochenende um wichtige Punkte. Bei einem Grossteil sitzt das Abstiegsgespenst im Nacken.

Bazenheid empfängt den letztjährigen Absteiger

Die Alttoggenburger gehören zu den wenigen, die fix wissen, für welche Liga sie in der kommenden Spielzeit planen müssen. Nach der bisher turbulent verlaufenen Rückrunde, auf und abseits des Platzes, wird die Mannschaft die Saison irgendwo zwischen den Positionen vier und acht abschliessend. Wenn man berücksichtigt, dass sie am 11. Spieltag die Tabelle anführte, kommt dies einer Enttäuschung gleich.

Hinter den Erwartungen geblieben ist auch Seuzach, der samstägliche Gegner auf dem Ifang. Die Zürcher sind vor zwölf Monaten als einzige von fünf Mannschaften mit 31 Punkten aus der 1. Liga abgestiegen. Gegenüber den vier anderen hatten sie das schlechteste Torverhältnis. Das Ziel war klar formuliert: Direkter Wiederaufstieg. Passiert ist das Gegenteil.

Mit 27 Punkten ist Seuzach noch keineswegs aus dem Schneider, was den Absturz in die regionale 2. Liga anbelangt. Die Begegnung in der Vorrunde gewann Bazenheid 3:1. Noch ist übrigens nicht geklärt, wer in der kommenden Spielzeit das Traineramt bei den Alttoggenburgern übernimmt. Laut Sportchef Hans «Hasä» Stadler werde derzeit sowohl eine interne als auch eine externe Lösung geprüft.

Wattwil Bunt hat nur noch Schicksalsspiele

Die letzten fünf Teams der regionalen 2. Liga sind nur durch vier Punkte voneinander getrennt. Wer zweimal verliert, wie Wattwil Bunt zuletzt, der steht zwangsläufig mit dem Rücken zur Wand. Weil sich am Samstag die mitgefährdeten Sirnach und Bischofszell im direkten Vergleich gegenüberstehen, können die Wattwiler auch bei einer Niederlage nicht auf einen Abstiegsplatz abstürzen.

Trotzdem wäre es ratsam, wieder einmal zu Punkten. Unmöglich ist es nicht. Wattwil Bunt ist bei Winkeln zu Gast, das in der Vorrunde dank Toren von Marino und Kipfer mit 2:0 besiegt wurde. Zusätzlichen Auftrieb sollte die Vertragsverlängerung des Trainerduos Porchet/Rüeger geben.

Neckertal-Degersheim mit drei Spielen

Drittligist Neckertal-Degersheim kann sich getrost auf den Lorbeeren ausruhen. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt bei noch fünf ausstehenden Partien komfortable acht Punkte. Berücksichtigt man die diversen Direktbegegnungen, dürfte der Ligaerhalt feststehen. Mit der gestrigen Begegnung gegen Weinfelden-Bürglen begann für die Elf ein nicht zu unterschätzendes Programm.

Am Wochenende steht vorerst kein Spiel auf dem Programm. Weiter geht es am nächsten Mittwoch mit dem Heimspiel gegen Tobel. Zwei Tage später tritt die Mannschaft in Zuzwil an. Weil Zuzwil und Weinfelden in argen Nöten stecken, dürfte die Gegenwehr gross sein.

Für Bütschwil sieht es nicht gut aus

Einmal mehr zittert sich Drittligist Bütschwil ans Saisonende. Der Ausgang ist wie so oft ungewiss. Einziger Trost: Das mitgefährdete Wil muss zum souveränen Leader Schmerikon. Obwohl die Äbtestädter zuletzt eine deutliche Aufwärtstendenz zeigten, dürfte es schwer werden, den Abstiegsplatz zu verlassen.

Bütschwil seinerseits gastiert in Eschenbach. Die Mannschaft rangiert zwar auf Platz 2, mit einem Punkt aus den letzten drei Spielen hat sie sich aber gleich selber aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Es wäre schön, wenn die Duhanaj-Elf beim angeschlagenen Gegner wenigstens einen Teilerfolg realisieren könnte.

Kirchberg und Ebnat-Kappel mit Heimspielen

In der 4. Liga biegen die Mannschaften langsam auf die Zielgerade ein. Die Nase wieder vorn hat Wattwil Bunt 2a. Dahinter folgt Ebnat-Kappel, das den Tabellendritten Uzwil empfängt und sich den Aufstieg wohl abschminken kann, wenn es keinen Vollerfolg gibt. Kirchberg darf innert vier Tagen zweimal auf der Sonnmatt antreten. Heute Donnerstag gegen Henau 2, am Dienstag gegen Flawil 2.

Die Ebnater Frauen kämpfen noch um Punkte

Bei Ebnat-Kappel wird die Vorbereitung auf den Ostschweizer Cupfinal vom Sonntag durch das heutige Meisterschaftsheimspiel gegen Eschenbach unterbrochen. Die Gäste gehen als Co-Leader als klarer Favorit ins Rennen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.