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Am «Neckertaler Feschtobet» gab es alles, vom Nacktwanderen bis zum Dudelsackspieler

Tänzige Musik, ein Appenzeller Jodelklub und Blasmusik vom Feinsten: Der «Neckertaler Feschtobet» in St.Peterzell bot am Samstagabend für Jung und Alt beste Unterhaltung.
Franz Steiner
Einer von vielen Höhepunkten: der Dudelsackspieler im Stück «Amazing Grace». (Bild: Franz Steiner)

Einer von vielen Höhepunkten: der Dudelsackspieler im Stück «Amazing Grace». (Bild: Franz Steiner)

Die Musikgesellschaften Dicken, Brunnadern, Mogelsberg und die Regionale Jugendmusik St.Peterzell organisierten anlässlich der 94. Delegiertenversammlung des St.Galler Kantonalmusikverbandes in der Mehrzweckhalle St.Peterzell den «Neckertaler Feschtobet».

OK-Präsident Daniel Wagner von der Musikgesellschaft Dicken äusserte sich sehr zufrieden über den Verlauf der Delegiertenversammlung des St.Galler Blasmusikverbands, die tagsüber stattfand. 530 Delegierte aus 130 Musikvereinen und Gäste nahmen daran teil. «Es war für die organisierenden Musikvereine eine logistische Herkulesaufgabe, die Teilnehmenden innert kürzester Zeit zu verpflegen», erklärte Wagner.

Ihm zur Seite standen rund 100 Helferinnen und Helfer, die eine super Zusammenarbeit an den Tag legten. Der 37-jährige OK-Präsident, der in der Musikgesellschaft Dicken das Präsidialamt bekleidet und im Korps das Euphonium spielt, zollte dem ganzen Team ein dickes Lob.

Lachen und geniessen bei Blasmusik

Von den vier Musikgesellschaften war es Mogelsberg, die das Warm-up zum «Neckertaler Feschtobet» in der zu zwei Drittel besetzten Mehrzweckhalle gestalten durfte. Dann machte sich das Appenzeller Inspektionsspiel unter der Leitung von Kpl. Charly Piller auf der Bühne bereit, um schon mal mit dem zackigen Marsch «Infanterieregiment 34» das Stimmungsbarometer auf Betriebstemperatur zu bringen. Und mit Stefan Brunner hatten sie auch einen Moderator in ihren Reihen, der lustige Witze zum Besten gab – auch Donald Trump bekam sein Fett ab.

Ein Highlight war die Dudelsacknummer eines Mitglieds aus den eigenen Reihen im Stück «Amazing Grace». Man merkte am Auftritt des Inspektionsspiels, dass die gute Kameradschaft und die Freude an der Blasmusik weit über ihre Uniform hinausreicht. Das war auch bei den acht Tambouren zu spüren, die mit ihrer Präzision im Spiel und ihrem militärisch-zackigen Auftritt begeisterten.

Frowin Neff (Zweiter von links) brachte mit seinen Einlagen das Publikum zum Schmunzeln. (Bild: Franz Steiner)

Frowin Neff (Zweiter von links) brachte mit seinen Einlagen das Publikum zum Schmunzeln. (Bild: Franz Steiner)

Frowin Neff enorm in Form

Die ganze Leidenschaft des Jodelns zelebrierte im Anschluss das Bergwaldchörli Enggenhütten unter der Leitung von Frowin Neff. Dieser brachte mit seinen Witzen und modernen Gesangseinlagen das Publikum immer wieder herzhaft zum Lachen. So hat Neff zur bekannten Melodie «Blue Bayou» einen eigenwilligen, lustigen Text zum «Nacktwanderer am Seealpsee» geschrieben. Eigenversionen gab es auch in den Stücken «Siloballe Blues» von Dölf Mettler, «Trödler & Companie» von Peter, Sue und Marc oder ein Tina-Turner-Hit wurde in «So isch halt de Früelig – Bschütte isch jetz Mode» getextet.

Hühnerhaut-Feeling gab es zudem im Lied «s Edelweiss» der Gruppe Heimweh. Zum Abschluss gab’s die Eigenversion «Coole Truppe», wo Frowin Neff nochmals seinen ganzen Schalk aufblitzen liess: «Mer müend bizite hää, das mer bizitä i’d Früemäss chönd.» Kurz vor Mitternacht nahm das Ländlertrio tanzARTig auf der Bühne Platz und spielte noch zum Tanz und gemütlichem Beisammensein auf.

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