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Das Klangfestival von A bis Z

Am Klangfestival Naturstimmen mischt sich Vertrautes mit Exotischem, denn Sängerinnen und Sänger aus aller Welt treffen aufeinander. Vom 9. bis zum 21. Mai geht im Obertoggenburg die achte Ausgabe über die Bühne.
Anina Rütsche
Bereits bei der letzten Durchführung im Jahr 2016 haben Kinder aus verschiedenen Kulturen am Klangfestival Naturstimmen mitgewirkt. Dieses Jahr gibt es ein Schulprojekt mit dem Titel «Klang und Toleranz». (Bild: PD)

Bereits bei der letzten Durchführung im Jahr 2016 haben Kinder aus verschiedenen Kulturen am Klangfestival Naturstimmen mitgewirkt. Dieses Jahr gibt es ein Schulprojekt mit dem Titel «Klang und Toleranz». (Bild: PD)

Alt St. Johann wird einmal mehr zum Schauplatz für Konzerte, Kurse, Diskussionen und Brauchtum, denn das Klangfestival Naturstimmen steht kurz bevor. Am kommenden Mittwoch, 9. Mai, wird es eröffnet. Eine Auflistung von A bis Z vermittelt eine Auswahl an Anknüpfungspunkten.

A wie Ausstellung: Eine Ausstellung in der Klangschmiede widmet sich den Aspekten des Klang-Brauchtums, dies unter dem Titel «Senntum». Wer dort bereits den ersten Teil der Schau besucht hat, darf sich nun auf die Fortsetzung freuen. Aber auch neue Besucherinnen und Besucher kommen lückenlos zu allen Informationen.

B wie Bronze:In der Auflistung der Klangkurse ist ein Anlass mit dem Titel «Klingende Dinge in Bronze giessen» aufgeführt. Er findet am 10. und 11. Mai unter der Leitung von Markus Binggeli statt. Hierbei wird Bronze bei 1100 Grad geschmolzen und in eine Form gegossen. Gelingt der Guss, entsteht ein Objekt, das beim Anschlagen einen lang anhaltenden Klang erzeugt.

C wie Churfirsten: Alt St. Johann ist nicht nur Veranstaltungsort des Klangfestivals, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Churfirstengebiet.

D wie Durchführung:Bereits zum achten Mal wird das Klangfestival Naturstimmen durchgeführt.

E wie Eintrittspreise: Es können Tickets für einzelne Veranstaltungen, Tagespässe sowie Festivalpässe gelöst werden. Zudem gibt es Abos für wahlweise drei, fünf oder zehn Konzerte. Die Veranstaltungen im Rahmenprogramm und die Führungen können einzeln gebucht werden. Bei den Singabenden ist der Eintritt sogar frei.

F wie Führungen: Klangbegleiter führen die Gäste durch die geschichtsträchtige Klangschmiede. Auf drei Stockwerken erlebt man allerlei Wissenswertes, und es besteht die Möglichkeit, sich im Talerschwingen zu üben.

G wie Gottesdienste:Auch Gottesdienste gehören zum Festivalprogramm. An den beiden Festivalsonntagen – 13. und 20. Mai – finden in der katholischen Kirche Alt St. Johann ökumenische Feiern statt.

H wie Hauptversammlung: Am Samstag, 12. Mai, findet die Hauptversammlung des Fördervereins KlangWelt Toggenburg im Hotel Schweizerhof in Alt St. Johann statt. Der Förderverein wurde 2006 gegründet, dies mit dem Ziel, die vielfältigen Projekte der KlangWelt Toggenburg ideell und finanziell zu unterstützen.

I wie Interkulturalität: Das Festival mit Beteiligten aus aller Welt ist ein Sinnbild für interkulturellen Austausch und gelebte Toleranz.

J wie Jodel und Joik: Im Toggenburg jodelt man auf der Alp oder beim «Öberefahre», in Lappland widmet man Tieren, Jahreszeiten oder Geburten einen Joik. Zu hören gibt es sowohl Jodel als auch Joik im Konzert IV am 12. Mai.

K wie Konzerte:Insgesamt zwölf Konzerte finden im Rahmen des Klangfestivals statt – zehn Naturstimmenkonzerte und zwei Spezialkonzerte.

L wie Luma Doegar: Die Formation Luma Doegar aus Bhutan ist gemäss Programmheft für zwei Veranstaltungen gebucht. Diese Information ist nicht mehr aktuell, da die Gruppe ihre Auftritte kürzlich absagen musste. «Luma» ist übrigens ein Musikgott und «Doegar» bedeutet «ein Ort, um Musik und Kunst zu lernen und zu praktizieren».

M wie Märchen:Am Sonntag, 20. Mai, 11 Uhr, erzählt der Schauspieler Philipp Langenegger in der «Märliziit» die Geschichte vom Bauernmädchen Laura, das sich sehnlichst eine Schelle für ihre Ziege wünscht. Der Anlass im Gewölbekeller der Propstei eignet sich für alle ab drei Jahren.

N wie Nadja Räss:Nadja Räss ist die Künstlerische Leiterin des Festivals. Dieses Jahr übt sie diese Funktion zum letzten Mal aus. Im Interview spricht sie über ihre Beweggründe und den Bezug zum Festival.

O wie Open-Air: Die Open-Air-Bühne befindet sich vor der Propstei in Alt St Johann. Sie wird jeweils vor den Hauptkonzerten von diversen Kleinformationen bespielt.

P wie Partnerhotels:Mehrere Hotels in der Region bieten Pauschalangebote fürs Klangfestival Naturstimmen an: Hotel Hirschen in Wildhaus, Berghotel Alp Sellamatt in Alt St. Johann, Hotel Säntis in Unterwasser sowie Stump’s Alpenrose in Wildhaus.

Q wie Qualität:Mit seinem qualitativ hochstehenden Angebot hat sich das Klangfestival Naturstimmen über die Jahre hinweg einen Namen gemacht. Über 6000 Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz und dem nahen Ausland werden erwartet. Das Festival unterstützt mit dem Engagement von Solisten und Gruppen die Lebendigkeit der weltweiten Naturtonkultur.

R wie Reise: Es empfiehlt sich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, denn die Anzahl der Parkplätze rund ums Festivalgelände ist gemäss Mitteilung der Organisatoren beschränkt.

S wie Schule:Das Schulprojekt «Klang und Toleranz» ermöglicht einheimischen Mädchen und Buben, mit Gleichaltrigen aus einem anderen Land zu singen und zu tanzen. Ein Kinderchor aus dem Westafrikanischen Benin ist nämlich im Toggenburg zu Gast. Töne und Bewegungen tragen dazu bei, kulturelle Grenzen zu überwinden.

T wie Talks: Mit je zwei spannenden Gästen aus Politik, Sport, Kultur, Gewerbe und natürlich Musik werden globale und lokale Fragen thematisiert. Dies unter persönlichen sowie gesellschaftlichen Aspekten. Nina Mavis Brunner und Beatrice Gmünder moderieren die Gespräche.

U wie Ursprung: Gesang ist der musikalische Gebrauch der menschlichen Stimme und wahrscheinlich die ursprünglichste und älteste musikalische Ausdrucksform, die es gibt.

V wie Verpflegung: Im Klangstübli gibt es ein Drei-Gang-Menu sowie weitere Leckereien aus dem Hause La Culina. Ergänzt wird das Angebot mit Foodständen auf dem Klangplatz. Die Klangbar wartet mit einem erweiterten Angebot auf. Neu wird ein Teil des Klangplatzes vor der Propstei mit Zelten überdacht.

W wie Wurst: Die bereits aus früheren Jahren bekannte Klangwurst hat auch dieses Jahr ihren festen Platz am Festival.

X wie X, zehn:X, also römisch zehn, heisst das Konzert, das am 21. Mai in der katholischen Kirche Alt St. Johann den Ausklang des Festivals bildet. Es treten Parvathy Baul aus Indien, die Gruppe Kalakan aus der spanisch-französischen Grenzregion sowie der Jodlerclub Teufen auf.

Y wie Yoga: Zum Klangfestival 2016 gehörte das Morgen-Yoga. Dieses Jahr sind keine Veranstaltungen dieser Art vorgesehen.

Z wie Zwischenwoche: Die Zwischenwoche vom 14. bis 16. Mai ist den Gästen gewidmet. Neues lernen, Altes verbessern und gemeinsame Erlebnisse sammeln – all das steht während dieser drei Tage im Zentrum. Kursteilnehmer und weitere singfreudige Leute treffen sich an Singabenden.

Das Klangfestival Naturstimmen dauert vom Mittwoch, 9. Mai, bis zum Montag, 21. Mai.

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