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ALT ST. JOHANN: Förderverein trägt die Klangwelt

Sowohl ideell als auch finanziell ist der Förderverein für die Klangwelt Toggenburg eine wichtige Stütze. An der Hauptversammlung wurde Nadja Räss verabschiedet und Peter Holdener willkommen geheissen.
Adi Lippuner
Begleitet von Markus Flückiger am Akkordeon verabschiedete sich Nadja Räss mit einem kleinen Konzert. (Bild: Adi Lippuner)

Begleitet von Markus Flückiger am Akkordeon verabschiedete sich Nadja Räss mit einem kleinen Konzert. (Bild: Adi Lippuner)

«Eine Feuerlilie, ein Wirbelwind, eine Frau mit gewaltiger Stimme», dies sind einige Bezeichnungen, mit denen Nadja Räss, Jodlerin, ehemalige Intendantin der Klangwelt Toggenburg und Leiterin des Naturstimmenfestivals, beschrieben wurde. Anlässlich der Hauptversammlung des Fördervereins, durchgeführt im «Schweizerhof» in Alt St. Johann am späteren Samstagnachmittag, verabschiedete sich die Innerschweizerin mit einem kurzen Konzert. «Wir lassen dich nur ungern gehen, du wirst uns mit deiner fantastischen Stimme und deinem ungebremsten Tatendrang unvergesslich bleiben», so Ueli Roth, Präsident des Fördervereins.

«Musik und Singen sollen wieder mehr Platz in meinem Leben haben», so Nadja Räss. Deshalb wolle sie sich auch mit Tönen vom Förderverein verabschieden und sich so für das Engagement, welches die Mitglieder sowohl ideell als auch finanziell erbringen, bedanken. In Begleitung von Markus Flückiger am Akkordeon füllte die Stimme von Nadja Räss den Saal. Drei moderne Jodelkompositionen, alle mit leicht abgeänderten Namen der Churfirsten, begeisterten die Anwesenden. Minutenlanger Applaus, Geschenke, Umarmungen und ein paar verdrückte Tränen und schon rannte der jodelnde Wirbelwind zu einer Vorprobe für den abendlichen Auftritt am Naturstimmen Festival.

Zweiter Anlauf fürs Klanghaus

Peter Holdener, neuer Intendant Klangwelt. (Bild: Adi Lippuner)

Peter Holdener, neuer Intendant Klangwelt. (Bild: Adi Lippuner)

Mathias Müller, Präsident Klangwelt Toggenburg, gab sich gegenüber den Mitgliedern des Fördervereins optimistisch: «Wir haben das Projekt Klanghaus überarbeitet und sind nun bereit, das Ganze im Juni der St. Galler Regierung zu überreichen. Wir sind überzeugt, dass der Platz am Schwendisee richtig ist.» Und zu den personellen Änderungen bei der Klangwelt war zu erfahren, dass drei Männer mit Teilpensen – Martin Sailer, Raphael Gygax und Intendant Peter Holdener – die zwei ausgeschiedenen Frauen ersetzen. Neben Räss tritt auch die Leiterin der Geschäftsstelle Christina Rohner-Grob zurück.

Peter Holdener wurde an der Versammlung vorgestellt und rief die Mitglieder des Fördervereins auf, sich ab und zu einen Klangwelt-Kurs zu gönnen. «Wenn ich sehe, dass es 1124 Mitglieder gibt, aber jährlich nur 569 Kursbesucher, ist da noch viel Potential nach oben.» Sozusagen als Konzession an die Männerwelt gebe es im laufenden Jahr neue Angebote, unter anderem «Jodeln und Brauen».

Namhafte finanzielle Unterstützung

Der Förderverein Klangwelt konnte im vergangenen Jahr 37000 Franken an die Klangwelt überweisen, auch wenn dadurch ein kleiner Verlust entstand (s. Kasten). Das Geld, vorwiegend aus teilweise grosszügig aufgerundeten Mitgliederbeiträgen stammend, wird innerhalb der Klangwelt für verschiedene Projekte eingesetzt. Gemäss Ueli Roth sind es das Klangfestival Naturstimmen 2018, das Schulprojekt «Klang & Toleranz», der zweite Teil der Ausstellung «Senntum» in der Klangschmiede, die Weiterbildung der Klangbegleiterinnen und Kursleiter, die Unterstützung der beiden Jugendchöre und die Weiterentwicklung «erleben und experimentieren» in der Klangschmiede. Auch für das laufende Jahr ist, vorsichtig budgetiert, ein Betrag von 30000 Franken als Beitrag an die Klangwelt vorgesehen.

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