Alles Käse oder doch Schinken? – Kampf um den Metzger-Käsercup in Wildhaus

Acht Teams spielten in der Curlinghalle in Wildhaus um den Metzger-Käsercup.

Drucken
Teilen
Wetzikon 1 mit Hansueli Rüegg, Lis Stahel, Peter Stauber und Daniel Landös gewann alle Spiele und somit auch das Turnier.

Wetzikon 1 mit Hansueli Rüegg, Lis Stahel, Peter Stauber und Daniel Landös gewann alle Spiele und somit auch das Turnier.

Bild: PD

Auch im Jahr 2019 trafen sich die Curlerinnen und Curler zum letzten Turnier im Jahr auf dem Wildhauser Eis. Beim Metzger-­Käsercup wurde neuerdings aber nicht nur um den Schinken von der Metzgerei Rust gespielt, dank der Käserei Stofel konnten die Preise mit schönen Käseplättli ergänzt werden. So fanden alle Teilnehmer etwas Feines und freuten sich über den grosszügigen Gabentisch.

Wetziker Teams haben die Nase vorn

Die acht Teams spielten am Samstag in zwei Gruppen zwei Spiele gegeneinander. Dabei setzte sich in beiden Gruppen je ein Team aus Wetzikon mit jeweils zwei Siegen an die Spitze. Wetzikon 1 um Skip Peter Stauber zählte als Sieger von 2017 sicher zu den Favoriten auf den Turniersieg. Aber mit Wetzikon 2 (Skip Max Homberger) hatte nach den zwei Gruppenrunden der Sieger vom letzten Jahr die Nase leicht vorne. Direkt dahinter auf den Rängen 3 und 4 folgten die beiden Teams mit ausländischer Beteiligung.

So war es eine grosse Freude, dass ein schwedisches Ehepaar extra für dieses Turnier aus dem hohen Norden nach Wildhaus gereist war. Einen kürzeren Reiseweg hatten unsere Curlingkollegen vom CC Vaduz. Beide Teams verbuchten in der Vorrunde jeweils einen Sieg und eine Niederlage und klassierten sich auf den Rängen 3 und 4. Ebenfalls gut unterwegs mit jeweils 2 Punkten waren die 4 Angels (Pascal Junker) und Wildhaus Gäste (Andy Brühwiler).

Ohne Niederlage zum Turniergewinn

Die dritte Runde wurde nach Gesamtrangliste gespielt und dabei trafen die beiden Wetziker Teams aufeinander. In einem spannenden Spiel setzte sich Wetzikon 1 mit 8:7 Steinen durch und war dem Turniersieg einen grossen Schritt näher gerückt.

Mit einem weiteren Sieg im vierten Spiel liessen die Zürcher nichts mehr anbrennen und erkämpften sich den Turniersieg. Titelverteidiger Wetzikon 2 konnte sich den zweiten Platz mit einem Sieg in der letzten Runde sichern und verwies das Team Schweden dank mehr gewonnenen Ends auf den dritten Rang.

Das Turnier war geprägt von spannenden Spielen, es mussten zweimal Zusatzends gespielt werden, und von guter Laune. Dass jedes Team einen Preis mitnehmen durfte, wurde sehr geschätzt. (pd)