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Alles ist bereit für «SRF bi de Lüt» in Alt St.Johann – und auch das Wetter sollte stimmen

Vorbereitungen für die Fernsehsendung SRF bi de Lüt – live aus Alt St.Johann vom Samstagabend laufen auf Hochtouren. Bis am Freitag muss alles aufgebaut sein, damit noch genügend Zeit für die Proben bleibt.
Sabine Camedda
Dreieinhalb Tage haben die Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens Zeit, um den Festplatz vor der Propstei in Alt St.Johann einzurichten und mit der notwendigen Technik zu versehen. (Bild: Sabine Camedda)

Dreieinhalb Tage haben die Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens Zeit, um den Festplatz vor der Propstei in Alt St.Johann einzurichten und mit der notwendigen Technik zu versehen. (Bild: Sabine Camedda)

Der Platz vor der Propstei in Alt St.Johann ist noch vollgestellt. Holzpaletten stehen neben einem Gestell voll mit Kamerastativen, bei einem Marktstand türmen sich Festbänke und überall sind Kisten. Dazwischen bewegen sich die Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens SRF. Ohne Hektik montieren sie Beleuchtungskörper und Lautsprecher oder verlegen Kabel.

Bis am Freitag werden dort Bänke und Tische für die Zuschauer aufgestellt sein. (Bild: Sabine Camedda)

Bis am Freitag werden dort Bänke und Tische für die Zuschauer aufgestellt sein. (Bild: Sabine Camedda)

Seit Dienstag hat SRF den Platz in Beschlag genommen. Von dort wird morgen Samstag die Sendung »SRF bi de Lüt« – live ausgestrahlt. Und dafür sind viele Vorbereitungsarbeiten notwendig. «Jeden Tag wächst unser Team um einige Mitarbeiter an. Am Samstag sind es 44», sagt Kurt Schwaller. Er ist als Projektleiter für die Planung und die Organisation der Produktion zuständig. Alles Technische und Personelle fällt in seinen Zuständigkeitsbereich.

Der Platz vor der Propstei ist ideal für diese Sendung

Kurt Schwaller war auch daran beteiligt, den Austragungsort der Herbstsendung vom SRF bi de Lüt – live auszusuchen. Die Region Toggenburg sei vorbestimmt gewesen. Ein Team von SRF hätte mehrere mögliche Plätze angeschaut und sich schliesslich für diesen entschieden.

«Als ich den Platz vor der Propstei in Alt St.Johann zum ersten Mal sah, war dort ein meterhoher Haufen aus Schnee.»

Dieser ist längst weggetaut und der Platz entpuppt sich als ideal, nicht nur wegen der Kulisse mit den Kirchen und dem historischen Gebäude. Die Übertragungswagen mit der mobilen Studioregie konnten auf den Parkplätzen entlang der Dorfstrasse abgestellt werden. So müssen die Kabel zum Sendeplatz nicht allzu weit verlegt werden.

Die Übertragungswagen stehen nahe beim Sendeplatz, das ist für die Techniker ein grosser Vorteil. (Bild: Sabine Camedda)

Die Übertragungswagen stehen nahe beim Sendeplatz, das ist für die Techniker ein grosser Vorteil. (Bild: Sabine Camedda)

Die Bühne, auf welcher die Musiker auftreten, hat ihren Platz auf der Wiese gefunden. In den Räumlichkeiten der Propstei gibt es Platz für den Backstagebereich mit der Maske und mit Aufenthaltsräumen für die Künstler. Und nicht zuletzt läuft die Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden von Wildhaus-Alt St.Johann sehr gut.

Die Aufgabenteilung zwischen SRF und der Gemeinde seien klar geregelt, erklärt der für die Sendung zuständige Redaktor Martin Boner. «Wir vom Fernsehen sind für die Sendung zuständig, die Gemeinde organisiert alles rundherum.» Darunter fällt beispielsweise die Festwirtschaft. Auch einige Helfer wurden vom lokalen OK gestellt.

Die Gäste kommen noch nicht für die Proben

Heute Mittag ist der Aufbau abgeschlossen. Der Nachmittag und der Abend sind reserviert für Proben. Dabei wird nicht nur bestimmt, wo Moderator Nik Hartmann steht und seine Gesprächspartner interviewt. Auch die Beleuchtung und der Ton werden eingestellt.

Die Gäste – unter ihnen sind Maria Walliser und Nöldi Forrer – sind bei dieser Probe aber noch nicht anwesend. Ihr Posten als Interviewgäste von Nik Hartmann nehmen Statisten aus der Gemeinde ein. Auch noch nicht «echt» sind die Auftritte der Sänger. Die Show-Acts würden erst am Samstag nach Alt St.Johann reisen und ihren Auftritt proben, sagt Kurt Schwaller.

Die Begleitmusik werde ab Band gespielt, verrät er und begründet dies mit dem Aufwand, der bei Livemusik um einiges höher wäre. Denn der Ton vom Sendeplatz werde zweimal aufbereitet: Einmal für das Fernsehpublikum zu Hause und einmal für die Gäste auf dem Platz in Alt St.Johann. Ob die Sänger live singen oder nicht, sei deren Entscheidung.

Die Technik ist standardmässig wetterfest eingepackt

Der Platz des Regisseurs ist einer der wichtigsten. (Bild: Sabine Camedda)

Der Platz des Regisseurs ist einer der wichtigsten. (Bild: Sabine Camedda)

Aus dem mobilen Übertragungswagen werden die bereits vorproduzierten Elemente eingespielt. Dort sitzt unter anderem auch der Redaktor Martin Boner. Er überwacht die Zeit, kann Moderator Nik Hartmann einflüstern, ob er ein Interview kürzer oder länger führen muss.

Die technischen Installationen sind, wie immer bei Livesendungen, wetterfest angebracht, sodass sie einem Regenschauer trotzen würden. Kurt Schwaller ist zuversichtlich, dass diese Vorsichtsmassnahme für die Sendung am Samstag vergebens getroffen wurde. «Es wird eine gute Sendung geben», ist er überzeugt, «und auch das Wetter sollte stimmen.»

Hinweis

»SRF bi de Lüt« – live aus Alt St.Johann läuft am Samstag, 14. September, um 20.10 Uhr auf SRF1.

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