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Alle Toggenburger Vereine waren am Kreismusiktag dabei

Kirchberg Im Rahmen ihres 175-Jahr-Jubiläums «Kirchberg fiiret» empfing die Blechharmonie am Samstag bei schönstem Wetter 620 Musikantinnen und Musikanten zum 61. Toggenburger Kreismusiktag.
Peter Jenni
Veteranenehrung, umrahmt von den Ehrendamen: Doris Gmür, Christian Ebneter, Theres Schneider und Werner Lusti (stehend von links) sowie Andreas Egli und Loredana Koller (vorne). (Bild: Peter Jenni)

Veteranenehrung, umrahmt von den Ehrendamen: Doris Gmür, Christian Ebneter, Theres Schneider und Werner Lusti (stehend von links) sowie Andreas Egli und Loredana Koller (vorne). (Bild: Peter Jenni)

Ein herrlicher Tag mit viel Musik gehört zwar bereits wieder der Vergangenheit an, dennoch wird er bei vielen Musikantinnen und Musikanten noch lange in bester Erinnerung bleiben. Top organisiert und durchgeführt wurde der 61. Toggenburger Kreismusiktag von der Blechharmonie Kirchberg zu ihrem 175-Jahr-Jubiläum, eingebettet im Fünf-Tage-Fest «Kirchberg fiiret». Weggelassen oder gar vergessen hatte das OK mit Präsident Christoph Häne, Vereinspräsident Christian Guler und Dirigent Roman Ledergerber an der Spitze gar nichts, jedes Detail, musikalisch wie gesellschaftlich, wurde perfekt inszeniert. Dass sämtlich Vereine des Kreises Toggenburger am Kreismusiktag mitmachten, dürfte das OK besonders gefreut haben. Musiziert wurde von 14 Vereinen auch im Dorf sowie in den Betagtenheimen und natürlich im Festzelt, wo jederzeit eine gute Stimmung herrschte.

Ein besonderes Highlight

Gefordert waren den ganzen Tag über auch die Experten Peter Schmid, Luzern, Markus Steimen, Aargau, und Michael Wachter, Fussach (Österreich). Im 20-Minuten-Takt mussten 16 Vereine unterschiedlicher Besetzung und Stärkeklasse jeweils von zwei Experten bewertet werden, wobei Speakerin Monika Guler für jeden Verein, den sie vorstellte, ein musikalisches Zitat ausgesucht hatte. Während ein Experte anschliessend mit dem bewerteten Verein ein Bewertungsgespräch führte, ersetzte ihn in der Jury der dritten Experte. Sämtliche Beiträge wurden von den Zuhörenden mit grossem Applaus honoriert.

Wie sich an der abendlichen Rangverkündigung zeigte, lagen die Resultate bei einem theoretischen Maximum von 100 Punkte zwischen 83 und 95 Punkten. Zum Schluss gab es ein besonderes Highlight, womit möglicherweise einige Zuhörer im voll besetzten Saal mit einer neuen Dimension Bekanntschaft machten. Unter der Leitung des Kirchbergers Enrico Calzaferri spielte die Gast-Brass-Band Rickenbach LU den in der 1. Stärkeklasse angesiedelten Titel «Fraternity», wofür das Publikum den Akteuren mit geradezu frenetischem Applaus dankte.

Wie die Vorbilder, so die Jugend

Die Jugendmusik Starter Winds der Gemeinde Kirchberg unter der Leitung von Roman Ledergerber eröffnete die Parademusik mit Evolutionen. (Bild: Peter Jenni)

Die Jugendmusik Starter Winds der Gemeinde Kirchberg unter der Leitung von Roman Ledergerber eröffnete die Parademusik mit Evolutionen. (Bild: Peter Jenni)

Bereits eine halbe Stunde später war das Expertenteam bei der Parademusik an der von viel Publikum gesäumten Gähwilerstrasse abermals gefordert. Nicht mehr wie gewohnt mit Jurywagen – alle Experten bewerteten auf der Strasse jeweils den Sektor, der ihnen zugeteilt war. Schon bei der Eröffnung kamen viele Zuschauer ins Staunen. Die Starter Winds, die Jugendmusik der Gemeinde Kirchberg, sagten sich: «Was unsere Vorbilder können, können wir auch.» Instruiert von ihrem Leiter Roman Ledergerber passierten sie die Strecke nicht im Vorbeimarsch, sondern mit Evolutionen, was ihnen viel Applaus einbrachte. Gleiches taten auch die Musig Bütschwil und die Blechharmonie Kirchberg, die für ihre spektakulären Vorstellungen mit viel Applaus bedacht wurden.

Veteranenehrung, umrahmt von den Ehrendamen: Doris Gmür, Christian Ebneter, Theres Schneider und Werner Lusti (stehend von links) sowie Andreas Egli und Loredana Koller (vorne). (Bild: Peter Jenni)

Veteranenehrung, umrahmt von den Ehrendamen: Doris Gmür, Christian Ebneter, Theres Schneider und Werner Lusti (stehend von links) sowie Andreas Egli und Loredana Koller (vorne). (Bild: Peter Jenni)

Die Zuschauer honorierten aber auch die Vorbeimärsche. Im Gegensatz zu den Wettspielen gab Speaker Philipp Hänel die Resultate hier nach und nach bekannt. Der Wettergott gab auch grünes Licht für den Gesamtchor unter der Leitung von Roman Ledergerber, dem abermals viel Publikum beiwohnte. Am Abend ernannte der neue Kreisobmann Werner Lusti, Ennetbühl, umgeben von allen Vereinsfahnen, erstmals vier Musikantinnen und einen Musikanten für 25 Jahre Treue zur Blasmusik zu Kantonalveteranen, unterstützt von Doris Gmür, Neu St. Johann, Vorstandsmitglied der Veteranenvereinigung. Es sind dies Christian Ebneter, Mirjam Holenstein und Theres Schneider, MG Bazenheid, sowie Loredana Koller, Musig Bütschwil, und Andreas Egli, Ennetbühl. Während das Fest wohl noch lange weiterging, beendete die BB Rickenbach LU mit einem Konzert den offiziellen Anlass.

Gesamtchor: MG Nesslau-Neu St. Johann mit Ehrendamen (links) und die jubilierende Blechharmonie Kirchberg (rechts). (Bild: Peter Jenni)

Gesamtchor: MG Nesslau-Neu St. Johann mit Ehrendamen (links) und die jubilierende Blechharmonie Kirchberg (rechts). (Bild: Peter Jenni)

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