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Nicht aufgelesener Hundekot und badende Hunde: Zwei Toggenburger Gemeinden kritisieren Tierhalter

Zwei Toggenburger Gemeinden berichten in ihren aktuellen Mitteilungsblättern von Problemen mit Hunden beziehungsweise deren Halterinnen und Haltern.
Ruben Schönenberger
Hundekot kann einfach entsorgt werden. (Bild: Flurina Lüchinger)

Hundekot kann einfach entsorgt werden. (Bild: Flurina Lüchinger)

Es ist ein bekanntes Phänomen: Wenn die Temperaturen steigen, nehmen auch die Beschwerden über das Verhalten einzelner Menschen zu. Oft geht es um Grillabende oder Partys, die in lauen Sommernächten (zu) lange dauern. Oft geht es aber auch darum, wie Hundehalterinnen und Hundehalter mit ihren Tieren umgehen. Das ruft aktuell gleich zwei Gemeinden auf den Plan.

So schreibt die Gemeinde Oberhelfenschwil im aktuellen Mitteilungsblatt:

«Brunnen sind keine Hundebadewannen.»

Ein aufmerksamer Bürger habe die Gemeinde darauf hingewiesen, dass es in der Gemeinde Hundehaltende gebe, die ihre Tiere im Kneippbrunnen, im Dorfbrunnen oder in anderen Brunnen an Wanderwegen oder bei Landwirten baden liessen.

Hunde nicht im Gras rennen lassen

«Niemand freut sich darüber, wenn sich ein Hund im selben Wasser erfrischt, wo Kinder spielen oder das Vieh trinkt», schreibt die Gemeinde weiter und bittet alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer, darauf zu achten.

Gleichzeitig rät die Gemeinde, Hunde nicht im Gras rennen zu lassen, wo Hundekot nicht auffindbar sei. Der Hundekot sei nämlich ausnahmslos einzusammeln und zu entsorgen.

In der Gemeinde Nesslau ist letzteres offenbar ein Problem. Die Verwaltung erhielte zunehmend Reklamationen, dass der Hundekot einfach liegen gelassen werde, vor allem auf dem Thurweg. Die Gemeinde wird deutlich:

«Ein solch rücksichtsloses Verhalten ist nicht tolerierbar und zeugt von fehlendem Anstand.»

«Hundekot ist nicht nur eklig, sondern kann Mensch und Tier krank machen.» Das Vieh könne sich auf der Wiese oder über das Futter mit Erregern anstecken. Auf den Wiesen hätten die Hunde sowieso nichts zu suchen.

Eine generelle Leinenpflicht möchte der Gemeinderat aber möglichst nicht verfügen und schon gar nicht hohe Elektrozäune errichten. «Diese Massnahme würde diesen wun­derschönen Weg beträchtlich abwerten», ist dem aktuellen Mitteilungsblatt weiter zu entnehmen. Der Gemeinderat erwarte deshalb im Namen der Bevölkerung, dass sämtlicher Hundekot von den Halterinnen und Haltern aufgenommen werde.

Verstösse können gemeldet werden

Der Gemeinderat geht noch weiter: «Sofern Sie beweiskräftige Verstösse gegen Hundehalter-Regeln wie fehlende Beseitigung des Hundekots feststellen, können Sie diese der Gemeinderatskanzlei melden», ist weiter zu lesen.

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil werden zwar keine aktuellen Probleme aufgelistet, doch auch hier ruft der Gemeinderat in Erinnerung, dass Hunde unter gewissen Umständen an die Leine zu nehmen sind und der Kot einzusammeln ist.

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