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Adventsserie: In Ganterschwil entstehen neue Ideen an der Eröffnung

Vier Familien sorgten dafür, dass der Samstag vor Weihnachten an der Aewilerstrasse 4 in Ganterschwil schon zum dritten Mal Treffpunkt vieler Menschen war.

Notiert von Beat Lanzendorfer
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Das Adventsfenster in Ganterschwil mit der Nummer 21 ist an der Aewilerstrasse zu finden.

Das Adventsfenster in Ganterschwil mit der Nummer 21 ist an der Aewilerstrasse zu finden.

Bild: Beat Lanzendorfer

Vier Familien sorgten dafür, dass der Samstag vor Weihnachten an der Aewilerstrasse 4 in Ganterschwil schon zum dritten Mal Treffpunkt vieler Menschen war.

Angefangen hatte es im Jahre 2017, als Karin Thoma, die Präsidentin des Frauenvereins, noch jemand Freiwilliger suchte, der sich bereit erklärte, ein Adventsfenster zu gestalten.

Anita Steiger und Rosa Wielatt haben damals spontan zugesagt, die Ehemänner Albert und Balz wurden gleich mit ins Boot geholt. Mittlerweile gehören auch Monika und Heinz Jud sowie Vreni und Bernhard Rüegg zum Team.

«In diesem Jahr haben wir am 11. November sogar eine Besprechung einberufen, in der wir mittels eines Protokolls die anfallenden Arbeiten verteilten», sagt Rosa Wielatt. Und weiter: «Es wäre wohl auch ohne gegangen, wir pflegen aber ein gutes Miteinander untereinander und treffen uns gerne», erklärt sie mit einem Schmunzeln.

Besucher werden mit Gebäck verwöhnt

Am Tag selber richteten sich die Organisatoren des Adventsfensters mit der Nummer 21 auf einen Grossaufmarsch ein. «Wir rechnen immer mit mehr als 50 Besuchern, die wir gerne mit Glühwein oder Punsch und selbst angefertigtem Gebäck verwöhnen», erzählt Anita Steiger.

Anita Steiger (links) und Rosa Wielatt.

Anita Steiger (links) und Rosa Wielatt.

Bild: Beat Lanzendorfer

Gemäss den beiden «Rädelsführerinnen» Rosa und Anita bestand das erste Adventsfenster aus einem antiken Holzkasten mit alten Krippenfiguren. Alles Stücke, die einst der Grossmutter von Balz gehörten. Vor Jahresfrist seien es Schlitten mit beleuchteten Schneemännern gewesen, welche Anita Steiger im Rahmen eines Kurses der Ganterschwiler Bäuerinnen erstellte. In diesem Jahr hat sich die «Achterbande» für grosse Krippenfiguren entschieden. Diese fertigte Bernhard Rüeggs Mutter vor rund 40 Jahren an, als sie Kurse für die Herstellung von Krippenfiguren leitete, weshalb solche noch in etlichen Ganterschwiler Familien zu finden sind.

«Neue Ideen entstehen jeweils bei der Eröffnung des Adventsfensters, so dass wir bereits ein Jahr im Voraus wissen, wie das Fenster in zwölf Monaten aussieht», sagt Anita Steiger.Und weil der Abend in der Regel länger dauert – auch vorgestern Samstag – ist jetzt klar, weshalb im Protokoll Würste aufgeführt sind: «Diejenigen, die etwas länger bei uns verweilen, müssen nicht hungern, auf der Feuerschale werden im Verlaufe des Abends Bratwürste grilliert», erklärt Rosa Wielatt am Ende der Unterhaltung. Ihr und den anderen Gesprächspartnern ist deutlich anzumerken, dass sie sich schon weit im Voraus auf den Anlass freuen.

Nicht umsonst lautet der Schlusssatz von Balz Wielatt im Protokoll: «Ich finde es toll, dass wir das Adventsfenster wieder gemeinsam gestalten, auf den anschliessenden Höck mit möglichst vielen Hausbewohnerinnen und -bewohnern freue ich mich schon jetzt.

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