Video

Adieu Durchgangsverkehr: Die Bütschwiler Umfahrungsstrasse ist eröffnet

Der Durchgangsverkehr ist seit Donnerstagabend aus Bütschwil verbannt. Die Erleichterung war an der Eröffnung der Umfahrung spürbar. Der Gemeindepräsident Karl Brändle etwa spricht von einem «Freudentag». Das fertige Projekt in Bütschwil bildet sogleich das zweitletzte Puzzleteil der Umfahrungen im Toggenburg.

Ruben Schönenberger
Drucken
Teilen
Die Ehre der ersten Durchfahrt gebührte glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern eines Wettbewerbs.
23 Bilder
Das war das erste Auto, das ganz normal über die neue Umfahrungsstrasse fuhr.
Davor mussten sich die Autofahrerinnen und Autofahrer beim Anschluss Engi noch gedulden.
Von der anderen Richtung war ein Lastwagen das erste Fahrzeug, das die Umfahrung passierte.
Zuvor wurde die Umfahrung Bütschwil mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Die Umfahrung Bütschwil wurde mit einer Feier eröffnet.
Regierungsrätin Susanne Hartmann und der Bütschwiler Gemeindepräsident Karl Brändle im Gespräch.
Der Bütschwiler Gemeindepräsident Karl Brändle ist ein gefragter Mann.
Sichtlich erfreut zeigte sich Karl Brändle am Eröffnungstag.

Die Ehre der ersten Durchfahrt gebührte glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern eines Wettbewerbs.

Bild: Ruben Schönenberger (Bütschwil, 17. September 2020)

«Die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil, das Toggenburg und der ganze Kanton St.Gallen können sich über diesen Meilenstein freuen.» Marcel John, Leiter des kantonalen Tiefbauamts, sagte zu Beginn der gestrigen Eröffnung der Umfahrung Bütschwil, was alle Rednerinnen und Redner anschliessend betonten: Diese 3,8 Kilometer lange Strasse ist wichtig für die Gemeinde und die ganze Region.

Entsprechend sprach Gemeindepräsident Karl Brändle von einem «Freudentag». Viele Einwohnerinnen und Einwohner hätten lange auf diesen Moment gewartet. Als ein Aufschnaufen bezeichnete er es, dass die Dörfer Bütschwil und Dietfurt nun umfahren werden können.

Das zweitletzte Puzzleteil der Umfahrungen im Toggenburg

Auch Regierungsrätin und Bauchefin Susanne Hartmann sagte, sie freue sich für die Bevölkerung, dass sie endlich diese Umfahrung erhalten hätten. Es sei das zweitletzte Stück der Umfahrungsprojekte im Toggenburg, als das vorletzte Puzzleteil. Das letzte Stück wird in voraussichtlich zwei Jahren eröffnet, wenn die zweite Etappe der Umfahrung Wattwil vollendet sein soll. Hartmann sagte:

«Das Toggenburg erhält die gute Erschliessung, die es verdient.»

Sie sei sich sicher, dass sich die Umfahrung positiv auf die Gemeinde auswirken werde. Etwas vom Wichtigsten sei schliesslich die gesteigerte Lebensqualität der Bütschwilerinnen und Bütschwiler.

Neu durch vier Tunnels und über drei Brücken

Dem Fest im neuen Tunnel Bahnhof wohnte viel Prominenz bei. Neben den Rednern waren zahlreiche Gemeindepräsidenten der Region und auch verschiedene Kantonsräte zugegen. Begleitet wurde der Anlass von Showeinlagen und vielen Danksagungen. Einem dankten alle, er selber blieb bis fast ganz zum Schluss im Hintergrund: Projektleiter Ruedi Vögeli durfte Glückwünsche für den Abschluss der sechsjährigen Bauzeit entgegen nehmen.

Noch am Donnerstagabend wird die Strasse dem Verkehr übergeben. Am Freitag werden die Bewohnerinnen und Bewohner der Dörfer Bütschwil und Dietfurt zum ersten Mal ohne Durchgangsverkehr aufwachen.

350'000 Kubikmeter Erde ausgehoben

Dieser verkehrt nun ab dem Anschluss Engi bis zum Anschluss Neudietfurt durch vier Tunnels und über drei Brücken. 350'000 Kubikmeter Erde mussten für den Bau ausgehoben werden, fast die Hälfte davon konnte wiederverwendet werden. Die Anzahl Fahrzeuge, die nun noch durchs Dorf Bütschwil fahren, soll sich mehr als halbieren.

Mehr zum Thema