Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Baumwipfelpfad: 99,8 Prozent des Holzes stammen aus dem Toggenburg

Der Baumwipfelpfad ist ein Publikumsmagnet. Er macht dabei auch beste Werbung für das Bauen mit einheimischem Holz. Das Projekt wurde kürzlich mit dem «Herkunftszeichen Schweizer Holz» ausgezeichnet.
Erwin Rebmann (2. von links) zeichnet die Verantwortlichen des Baumwipfelpfades Neckertal – Christof Gantner, Res Näf, Fritz Rutz und Werner Ackermann – für ihr vorbildliches Holz-Engagement aus. (Bild: PD)

Erwin Rebmann (2. von links) zeichnet die Verantwortlichen des Baumwipfelpfades Neckertal – Christof Gantner, Res Näf, Fritz Rutz und Werner Ackermann – für ihr vorbildliches Holz-Engagement aus. (Bild: PD)

Von den 524,6 Kubikmetern Holz stammen 99,8 Prozent aus dem Toggenburger Wald und wurden in der Schweiz verarbeitet. Ein Grund, wieso der Baumwipfelpfad Neckertal oberhalb von Mogelsberg kürzlich mit dem Herkunftszeichen Schweizer Holz ausgezeichnet worden ist.

Das Herkunftszeichen Schweizer Holz steht für nachhaltige Holzproduktion, kurze Transportwege und Wertschöpfung in der Region. Vergeben wird diese Auszeichnung von Lignum, Holzwirtschaft Schweiz, der Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft. Im Namen von Lignum Schweiz überreichte Erwin Rebmann kürzlich die Auszeichnung den Verantwortlichen des Baumwipfelpfades.

In 25 Minuten wieder nachgewachsen

Vorausgegangen war eine Überprüfung des gesamten Weges, den das Holz genommen hatte: vom Fällen über die Verarbeitung bis zur Anwendung am Bauprojekt. Die 525 Kubikmeter Holz stammen nicht nur aus dem Schweizer Wald, sondern grossmehrheitlich aus dem Toggenburg. «80 Prozent sind erforderlich, sagenhafte 99,8 Prozent wurden erreicht», sagte Erwin Rebmann. Damit sei es von A bis Z gelungen, die Wertschöpfung in der Region zu behalten.

Wer Schweizer Holz zum Bauen braucht, trägt zur nachhaltigen Nutzung und Gesunderhaltung der einheimischen Wälder bei. Der Schweizer Wald ist zwar durch eines der weltweit strengsten Waldgesetze geschützt. Wenn aber zu wenig Holz geerntet wird, überaltert der Wald und verliert seine Stabilität. Jedes Jahr wächst im Schweizer Wald deutlich mehr Holz nach, als geerntet wird. So dauert es beispielsweise genau 25 Minuten, bis das in Mogelsberg verbaute Holz in der Schweiz wieder nachgewachsen ist.

Auch am Bau beteiligte Unternehmen besitzen das Label

Erwin Rebmann erinnerte daran, dass sämtliche Waldbesitzer und aktuell rund 420 Sägereien, Holzindustriebetriebe, Holzbauer, Schreiner und andere Holz verarbeitende Unternehmen berechtigt sind, das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» zu nutzen und ihre Produkte mit dem Label zu markieren. Dazu zählen auch die am Bau des Baumwipfelpfades beteiligte Unternehmen Brühwiler Sägewerk AG, Wietzikon, Innoholz AG, Gähwil, Necker Holz AG, Brunnadern und Sägerei Eicher GmbH, Ricken.

Stellvertretend für alle, die den Baumwipfelpfad Mogelsberg ermöglicht hatten, überreichte Erwin Rebmann den Verwaltungsräten Werner Ackermann, Fritz Rutz, Res Näf und Christof Gantner die Auszeichnung und dankte für das vorbildliche Engagement zu Gunsten von Schweizer Holz. (pd)

Lesen Sie mehr zum Bauwipfelpfad

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.