Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Doris und Max Wäspi gehen seit 60 Jahren gemeinsam durchs Leben

Mit einem Vierspänner liessen sich Doris und Max Wäspi von Dietfurt nach Kirchberg fahren und für den Ausklang nach Oetschwil zu Silvia und Jonathan Lieberherr.
Cecilia Hess-Lombriser
Das Jubilare-Ehepaar Doris und Max Wäspi mit seinen Angehörigen vor dem Vierspänner. (Bild: Cecilia Hess-Lombriser)

Das Jubilare-Ehepaar Doris und Max Wäspi mit seinen Angehörigen vor dem Vierspänner. (Bild: Cecilia Hess-Lombriser)

Sie wohnen auf der Egeten, Lichtensteig, und feierten am Donnerstag ihre Diamantene Hochzeit. Doris und Max Wäspi gehen seit 60 Jahren gemeinsam durchs Leben. Als sie sich kennen gelernt hatten, waren beide sehr jung. Sie 15 und er 20 Jahre alt und er war gerade in der RS im Bernbiet. Das «Bärner Meitschi» und der Toggenburger heirateten vier Jahre später. Die Söhne René, Peter und Martin und ihre Partnerinnen feierten den grossen Tag mit ihren Eltern.

Einander immer Freiraum gelassen

«Das sind ganz liebe Menschen, darum habe ich zugesagt, als sie fragten, ob ich einen Apéro ausrichten könne, was wir sonst nicht machen», freute sich Silvia Lieberherr vom Biohof Hofgenuss in Oetschwil. Sie erwartete die Kutsche der Familie Sandro Scherrer, Dietfurt, die ihr die Gäste bringen sollte und schaute besorgt zum Himmel, der ab und zu Regentropfen fallen liess. Bis die vier geschmückten Schimmel mit den zehn Gästen kamen, war alles wieder im Lot und das Alphorntrio Mühlrüti konnte seine Überraschungs-Empfangsmelodien bei Sonnenschein spielen.

Ein strahlendes Jubelpaar stieg aus und es war ihnen gleich anzusehen, dass es ihnen mit ihren 79 und 84 Jahren gut geht. Bewegung und Arbeit gehörte ein Leben lang zu ihnen. Trotzdem verriet Doris Wäspi, dass sie gegensätzlich seien und einander immer viel Freiraum gelassen hätten. Die Familie, die Schafe, der Hund und andere Tiere, die sie hielten, verbanden sie. «Ich bin die Ruhige und mein Mann der Kommunikative und das schätze ich an ihm», sagte sie.

Körperlich und geistig beweglich

«Wir hatten stets ein freundschaftliches Verhältnis, was zu besprechen war, wurde besprochen und bereinigt, wenn es nötig war», beschrieb Max Wäspi die Beziehung. Er war der Sportler, stieg auf die Berge, fuhr Ski und später Langlauf. Intensiv. Beruflich hatte er sich stets verändert und weitergebildet und ging als Einkaufsleiter in Pension. Sechs Jahre war er Botschafter für das Toggenburg gewesen, als Toggenburg Tourismus im Aufbau war. Er begleitete Journalisten und Fernsehteams.

Doris Wäspi nahm Verantwortung als Präsidentin der Bäuerinnen- und Landfrauenvereinigung Bunt-Hochsteig wahr, wo sie immer noch Mitglied ist. Sieben Enkel und zehn Urenkel gehören inzwischen zur Familie und die Fitness spielt immer noch eine Rolle. «Unsere Sonntagsrunde dauert jetzt einfach zwei Stunden statt eine», schmunzelte Doris Wäspi, bevor sie mit ihrer Familie auf den grossen Tag anstiess.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.