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Tempo 30 in Lichtensteig: «400 Unterschriften zeigen, dass das Anliegen breit akzeptiert ist»

Der Gemeinderat dürfte mit dem Anliegen der Petition sympathisieren, sagt Mathias Müller, Stadtpräsident von Lichtensteig.
Martin Knoepfel
Der Stadtpräsident von Lichtensteig, Mathias Müller, sprach sich im Kantonsrat erfolglos dafür aus, zwecks Lärmbekämpfung auch Tempo-30-Zonen auf Kantonsstrassen zuzulassen. (Bild: Regina Kühne)

Der Stadtpräsident von Lichtensteig, Mathias Müller, sprach sich im Kantonsrat erfolglos dafür aus, zwecks Lärmbekämpfung auch Tempo-30-Zonen auf Kantonsstrassen zuzulassen. (Bild: Regina Kühne)

Die vorberatende Kommission des Kantonsrats will Lärmsanierungen an Kantonsstrassen nur mit raumplanerischen Massnahmen oder Flüsterbelägen erlauben. Tempo-30-Zonen aus Lärmschutzgründen sollen nur ausnahmsweise möglich sein. Damit obsiegte die Kommission in der Debatte um das 17. Strassenbauprogramm im Kantonsrat. Ein Streichungsantrag der SP und der Grünen gegen den Antrag der vorberatenden Kommission wurde abgelehnt.

Aus dem Toggenburg sprach sich der Stadtpräsident von Lichtensteig, CVP-Kantonsrat Mathias Müller, für den Streichungsantrag aus. Vor kurzem ist in Lichtensteig eine Petition eingereicht worden, die eine Tempo-30-Zone in der Hauptgasse und in der Grabenstrasse sowie in der Loretostrasse und in der Bürgistrasse beim Obertorplatzes fordert (Bericht im «Toggenburger Tagblatt», Ausgabe vom 14. August).

Mathias Müller, Sie haben im Kantonsrat für Tempo-30-Zonen zur Lärmbekämpfung gesprochen. Heisst das, dass der Gemeinderat die Petition für Tempo 30 in Lichtensteig offiziell unterstützt?

Wir entscheiden am Dienstag.

Aber ein Ja des Gemeinderats steht schon fest?

400 Unterschriften zeigen, dass das Anliegen breit akzeptiert ist. Wir legen meist grossen Wert darauf, Projekte aus der Bevölkerung zu unterstützen. Der Knackpunkt dürfte nun eher in der Zulässigkeit des Anliegens zu finden sein.

Hat die Gemeinde die Petition schon dem Kanton weitergeleitet?

Nein, das wird nach dem Entscheid am Dienstag passieren.

Im Kantonsrat ging es am Mittwoch um den Lärmschutz. Wird der Gemeinderat versuchen, das Anliegen Tempo 30 im Zentrum von Lichtensteig mit Sicherheitsgründen durchzubringen?

Die Sicherheit ist ein weiteres Argument, um Tempo-30-Zonen zu verfügen. Wir hätten ohnehin auch aus Sicherheitsgründen eine Tempo-30-Zone im Zentrum von Lichtensteig geprüft.

Ist für die Hauptgasse ein Fussgängerstreifen im Bereich zwischen dem Rathaus und der Neugasse eine Option? Ein Fussgängerstreifen würde wegen der Vortrittsregelung den Verkehr automatisch verlangsamen.

Fussgängerstreifen muss ebenfalls der Kanton verfügen. Er ist in diesen Fragen sehr restriktiv geworden. Ein Fussgängerstreifen zwischen Rathaus und Neugasse ist unrealistisch. Es gibt einzig den Fussgängerstreifen beim Volg. Viele Autos und Motorräder beschleunigen nach dem Rathaus wieder.

Wie war das Echo in der Fraktion auf ihr Votum?

Die Mehrheit der CVP-GLP-Fraktion hat gleich wie ich dafür gestimmt den Antrag der vorberatenden Kommission zu streichen. Die Mehrheit des Rats hat hingegen den Antrag der vorberatenden Kommission ins 17. Strassenbauprogramm geschrieben.

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