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29 Einsprachen gegen neue Mobilfunkantenne in Necker

Die Pläne für eine neue Mobilfunkantenne als Ersatz für eine bestehende stossen auf beträchtlichen Widerstand.
Martin Knoepfel
Die geplante Antenne ist in Necker ausgesteckt. (Bild: Martin Knoepfel)

Die geplante Antenne ist in Necker ausgesteckt. (Bild: Martin Knoepfel)

Im Dorf Necker will die Swisscom die bestehende Mobilfunkantenne an der Hauptstrasse durch eine neue Anlage ersetzen. Das Projekt lag auf. Die Einsprachefrist lief am 26. April ab. In den sozialen Netzwerken hatten Anwohner zu Einsprachen gegen das Projekt aufgerufen. Sie befürchten unter anderem, dass die neue Mobilfunkantenne ihre Gesundheit schädigen könnte und dass ihre Grundstücke an Wert verlieren. In einem Aufruf auf Facebook ist die Rede von Einbussen von bis zu 40 Prozent.

Anwohner, die gegen die Mobilfunkantenne sind, hatten die Erwartung geäussert, dass es aus der Ortsbevölkerung 25 bis 30 Einsprachen geben wird. Nach Auskunft von Vreni Wild, Gemeindepräsidentin von Neckertal, wurden 29 Einsprachen eingereicht. Die Einsprachen gehen jetzt an die Swisscom zur Stellungnahme. Das Dorf Necker ist zwischen den Gemeinden Neckertal und Oberhelfenschwil aufgeteilt.

Eine Einsprecherin argumentierte, dass die heutige Antenne wesentlich kleiner sei als die geplante. Die neue Mobilfunkantenne würde ihrer Ansicht nach das Ortsbild beeinträchtigen. Zudem sei zu befürchten, dass die Leistung der neuen Mobilfunkantenne später verdeckt hochgefahren werden könnte und dann die im Baugesuch gemachten Angaben übersteigen könnte. Weil es sich wegen des Oberstufenzentrums und der Sportanlagen beim vorgesehenen um einen empfindlichen Standort handle, müssten strengere Grenzwerte als die heute in der Schweiz gültigen angewandt werden, wird gefordert.

Die Schule erhebt keine Einsprache

Zu den einspracheberechtigten Personen und Institutionen gehört die Schule Neckertal. Dies, weil das Oberstufenzentrum in Necker nahe genug – etwas mehr als 100 Meter – am Standort der neuen Antenne liegt. In seiner Sitzung vom 24. April habe der Schulrat beschlossen, von einer Einsprache abzusehen. Das teilte der Schulratspräsident, Rudolf Mäder, mit. Einerseits wolle man als öffentliche Institution davon absehen, andererseits sei auch die Schule zunehmend auf guten Empfang angewiesen, antwortete er. Die gesetzlichen Richtlinien müssten eingehalten werden, fügte er noch bei.

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