2:0 gegen den FC Rebstein: Der FC Bütschwil steht im Achtelfinale des Ostschweizer Cups

Viertligist Bütschwil verdient sich den Sieg gegen den Drittligisten aus dem Rheintal mit einem mutigen Auftritt – als Torschützen zeichnen sich Pfister und Fäh aus.

Beat Lanzendorfer
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Die Bütschwiler Spieler haben zurzeit viel zu jubeln – auch nach dem Cupspiel gegen Rebstein bleiben sie in dieser Saison weiterhin ungeschlagen.

Die Bütschwiler Spieler haben zurzeit viel zu jubeln – auch nach dem Cupspiel gegen Rebstein bleiben sie in dieser Saison weiterhin ungeschlagen.

Bild: Beat Lanzendorfer

Bütschwil reitet auf einer Erfolgswelle und lässt sich auch im Cup nicht vom eingeschlagenen Weg abbringen.

Zurzeit passt beim Toggenburger Viertligisten praktisch alles zusammen. In der Meisterschaft zusammen mit dem punktgleichen Niederwil Co-Leader, kann er beim 2:0-Sieg gegen den Drittligisten Rebstein auch im Cup überzeugen.

Die Honigtöpfe sind nicht leicht zu erreichen

Vorrundenspiele im Ostschweizer Cup sind ein zweischneidiges Schwert. Unterklassige haben kaum einmal die Möglichkeit, an die Honigtöpfe zu kommen, weil es sieben Siege benötigt, um in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups vorzustossen.

Trotzdem bietet der Wettbewerb die Möglichkeit, zumindest kurzfristig in den Fokus zu rücken. Bütschwil hat nun als letzter Toggenburger Vertreter den Schwung der vergangenen Wochen mitgenommen und mit Rebstein einen Oberklassigen aus dem Cup geworfen.

Die Mannschaft kann auch spielerisch überzeugen

Der 2:0-Erfolg ist nicht etwa glücklichen Umständen zu verdanken, sondern das Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung, in welcher der Unterklassige auch spielerisch zu überzeugen vermochte.

Dazu Co-Trainer Peter Baumgartner: «Wir haben im Vorfeld überlegt, jene Akteure aufzustellen, die bisher eher weniger zum Zug gekommen sind. Das wäre den anderen aber nicht gerecht geworden. Die Stammkräfte wollten unbedingt spielen.» So hätten sie die Pferde halt laufen gelassen. Das Ergebnis sei aus seiner Sicht sehr beeindruckend. «Wir sind im Moment alle sehr gut drauf.»

Nun kommt mit Landquart erneut ein Drittligist

Für den Unterschied in Form von Toren waren Pfister und Captain Fäh besorgt. Ersterer verwandelte nach 25 Minuten eine Gajic-Ecke souverän mit dem Kopf. Für die Entscheidung war Fäh besorgt, der nach 70 Minuten eine gelungene Kombination herrlich zum 2:0 vollendete.

Dazwischen gab es aber durchaus Szenen, welche zu einem anderen Spielverlauf hätten führen können. Darunter war der verschossene Handspenalty des in der Regel sicheren Köppel. Für einmal traf er nur den Pfosten.

In der nächsten Runde erwartet die Bütschwiler mit Landquart erneut ein Drittligist. Immerhin dürfen die Toggenburger am 7. Oktober wiederum zu Hause antreten.

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.