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Er hat schon 15'000 warme Mahlzeiten ausgeliefert

Seit rund elf Jahren zeigt Albert Steiger vollen Einsatz als freiwilliger Mahlzeitendienstfahrer im Seniorenzentrum Solino. Es sei eine Aufgabe, die ihm in den vielen Jahren besonders stark ans Herz gewachsen ist.
Emilie Jörgensen
Etliche Boxen mit warmem Essen hatte Albert Steiger in der Hand. (Bild: Emilie Jörgensen)

Etliche Boxen mit warmem Essen hatte Albert Steiger in der Hand. (Bild: Emilie Jörgensen)

«Natürlich öffne ich auch hin und wieder mal ein Konfiglas oder nehme gleich die Post vom Briefkasten mit nach oben, das ist für mich einfach selbstverständlich», sagt Albert Steiger. Und von den Kunden wird diese herzliche Geste immer wieder sehr geschätzt. Seit dem Jahr 2007 ist Albert Steiger freiwilliger Fahrer beim Mahlzeitendienst des Seniorenzentrum Solino in Bütschwil. Zwischen zehn bis fünfzehn Mal im Monat ist er auf den Gemeindestrassen zwischen Bütschwil-Ganterschwil, Lütisburg und Mosnang mit seinem Auto unterwegs.

Auf die Arbeit aufmerksam wurde er durch einen Nachbarn, der mit dem Dienst aufhören wollte. Albert Steiger begleitete ihn auf ein paar Touren und entschied sich rasch, seine Position zu übernehmen. Insgesamt beschäftigt das Solino neun freiwillige Fahrer für den Mahlzeitendienst.

Warme Boxen erwärmen das Herz und den Magen

Die Kunden haben Freude, wenn sie Albert Steiger mit ihrer Mahlzeitenbox sehen. Lange schwatzen könne er jedoch nicht immer mit ihnen, denn auch die anderen hungrigen Kunden müssen beliefert werden. Bis jetzt habe er bei seiner freiwilligen Arbeit sicher schon über 40000 Kilometer zurückgelegt und 15000 Mahlzeiten verteilt. Das wichtigste für seinen Job sei, dass er noch gut fahren könne. Dies scheint ohne Problem zu funktionieren. «Solange es meine Gesundheit erlaubt, werde ich auch weiterhin Mahlzeiten ausliefern», sagt Albert Steiger.

Aufgewachsen ist er auf einem Bauernhof, den er im Jahr 1975 von seinem Vater übernommen hat. Damals war er gerade mal 30 Jahre alt. Auf seinem Bauernhof hielt er dann hauptsächlich Kühe. Parallel dazu konnte er im Winter sehr viel holzen, eine Aufgabe, die ihm besonders gut gefiel.

Einmal Bauer, immer Bauer

Und auch heute verbringt er seine freie Zeit gerne mit langen Spaziergängen in der Natur oder mit seinen vier Enkelkindern, denn Freue habe er an allen Altersgruppen.

Von seinem alten Beruf als Bauer konnte er jedoch noch nicht ganz loslassen. «Heute helfe ich dem Bauern, der den Hof im Jahr 2005 von mir übernommen hat, immer wieder bei seiner Arbeit. Somit habe auch ich eine gute Beschäftigung und vor allem viel Bewegung», sagt er.

«Ich hätte jedoch nie gedacht, dass ich noch so lange so etwas Schönes machen darf», ergänzt Albert Steiger mit einem grossen Lächeln und einer warmen Mahlzeit in den Händen.

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