Toggenburg lehnt Änderung des Tierseuchengesetzes ab

Als einziger Wahlkreis im Kanton St. Gallen hat das Toggenburg die nationale Abstimmungsvorlage zum Tierseuchengesetz abgelehnt – mit 53,5 Prozent Nein-Stimmen.

Adrian Vögele
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Krinau liegt an der Spitze: Genau 50 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben hier Nein gestimmt zur eidgenössischen Vorlage – das sind 74,6 Prozent. Mosnang (68,3 Prozent) und Ganterschwil (66,1 Prozent) verwarfen die Änderung des Tierseuchengesetzes ebenfalls deutlich. Auch die übrigen Gemeinden des Wahlkreises Toggenburg lehnten die Vorlage ab, ausgenommen Kirchberg, Ebnat-Kappel und Nesslau-Krummenau.

Städte mit hohem Ja-Anteil

Zwar ist das Toggenburg der einzige Wahlkreis im Kanton, der Nein zum Tierseuchengesetz gestimmt hat. Doch nach Gemeinden betrachtet hatte die Vorlage auch in See-Gaster nur einen durchzogenen Erfolg – trotz eines Ja-Anteils von insgesamt 55,9 Prozent: elf Gemeinden sind dagegen, nur drei dafür. Bei letzteren fällt vor allem die Stadt Rapperswil-Jona mit 66,5 Prozent Ja-Stimmen stark ins Gewicht. Zudem nahmen Uznach (60,1 Prozent) und Schmerikon (55,3 Prozent) die Vorlage an.

Knapp Nein gestimmt haben in den übrigen Wahlkreisen die Gemeinden Quarten, Flums und Pfäfers sowie Ober- und Niederbüren. Deutlicher verwarf Eichberg die Tierseuchen-Vorlage – mit 62,3 Prozent Nein. Alle übrigen Gemeinden im Kanton haben zugestimmt, am deutlichsten die Stadt St. Gallen mit 68,6 Prozent Ja.

29,2 Prozent stimmten ab

Die Stimmbeteiligung bei der nationalen Abstimmung lag im Kanton bei 29,2 Prozent. Spitzenreiter unter den Gemeinden ist Eggersriet – mit 58,2 Prozent.

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