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«Die TBB wollen nicht verhandeln. Punkt»: Das gemeinsame Winterticket im Obertoggenburg ist vom Tisch

Der Präsident von Toggenburg Tourismus, Max Nadig, ist konsterniert: «Wir stehen vor einem Scherbenhaufen. Alle Bemühungen für ein gemeinsames Ticket der beiden Bergbahnen im Obertoggenburg sind gescheitert.»
Christoph Zweili/Tim Naef
Touristen müssen künftig doppelt bezahlen, wenn sie im Toggenburg sämtliche Pisten befahren wollen. (Bild: Keystone)

Touristen müssen künftig doppelt bezahlen, wenn sie im Toggenburg sämtliche Pisten befahren wollen. (Bild: Keystone)

«Die Toggenburg Bergbahnen AG (TBB) sieht das unfreundliche Übernahmeangebot an die Aktionäre der Bergbahnen Wildhaus AG (BBW) als einzigen Weg zu einem regionalen Ticket beider Bergbahnen», heisst es in der Mitteilung von Toggenburg Tourismus. Alle bisherigen Vorschläge oder Ideen würden nur den Prozess zu marktgerechten Strukturen behindern und durch die TBB kategorisch abgelehnt. Das Communiqué von Toggenburg Tourismus nach der heutigen Vorstandssitzung spricht eine klare Sprache.

Max Nadig.

Max Nadig.

«Was gibt es da noch auszudeutschen? Die TBB wollen nicht verhandeln. Punkt. Da nützt nichts mehr», sagt Präsident Max Nadig. Er wollte «kämpfen bis zum letzten Tag», sich einsetzen für das gemeinsame Winterticket der beiden Bergbahnen. Am Tag nach dem Interview mit unserer Zeitung ist dem 66-jährigen Touristiker gar nicht mehr euphorisch zu Mute. Im Gegenteil: Er steht vor einem Scherbenhaufen.

«Wir müssen nun die Situation akzeptieren und das Beste aus der Situation machen.»

Das will heissen? «Das gemeinsame Winterticket ist vom Tisch. Damit müssen wir leben und sehen, wie der Gast reagiert!»

Die touristischen Akteure und Betroffenen, wie Einwohner und Zweitwohnungsbesitzer, könnten die aktuelle Situation nur zur Kenntnis nehmen, heisst es im Communiqué konsterniert. Mehr noch:

«Nach jahrelangen Bemühungen für eine kurzfristige Lösung setzt nun auch Toggenburg Tourismus die Anstrengungen aus.»

Im Interview mit unserer Zeitung hatte sich der Chef von Toggenburg Tourismus, Max Nadig, noch von einer Lösung überzeugt gezeigt: «Als Tourismusorganisation muss man Rückschläge wegstecken und immer wieder neue Weg suchen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich die beiden Bergbahnen irgendwann wieder zusammenfinden.»

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