TODESFALL: Toter hinterm Steuer

Sanitäter haben in der Nacht auf Sonntag auf der A1 einen unbekannten Mann leblos in einem Auto gefunden.

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In dem silbernen Mercedes sass ein toter Mann. (Bild: Kapo SG)

In dem silbernen Mercedes sass ein toter Mann. (Bild: Kapo SG)

Ein bisher unbekannter Mann ist in der Nacht auf Sonntag auf der Autobahn A1 zwischen Meggenhus und Rheineck tot in einem Auto aufgefunden worden. Dem Team eines zufällig vorbeifah­renden Rettungswagens ist kurz nach Mitternacht ein silberner Mercedes auf dem Pannenstreifen aufgefallen, aus dem Rauch drang. Als die Sanitäter nachschauten, stellten sie auf dem Fahrersitz eine dunkelhäutige, männliche Person fest. Der Mann war verstorben, wie die Polizei mitteilt. Nebst mehreren Pa­trouillen der Kantonspolizei St. Gallen sowie dem Kriminaltechnischen Dienst wurde auch das Institut für Rechtsmedizin aufgeboten. Die Feuerwehr Goldach wurde zur Absicherung des Ereignisortes beigezogen.

Die Polizei hat bereits einen Verdacht

Im Fahrzeug seien keinerlei Hinweise auf dessen Personalien zu finden gewesen. «Das Institut für Rechtsmedizin klärt zurzeit die Identität des Mannes ab», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Die Polizei hat allerdings einen Verdacht, wer die Person sein könnte. Bekannt ist, dass es sich beim Verstorbenen nicht um den Fahrzeughalter handelt. Mit dem Besitzer des Autos mit St. Galler Kontrollschildern hat die Polizei bereits Kontakt aufgenommen, sagt Schneider. Dieser werde nun befragt. Fest steht, dass das Auto nicht gestohlen wurde. Aufgrund der Russablagerungen im Auto geht die Polizei davon aus, dass es im Fahrzeug gebrannt hat. «Plastikteile der Armaturen sind zum Teil geschmolzen», sagt Schneider. Teile des Leichnams seien angesengt gewesen.

Das Auto dürfte rund 150 Meter vor dem Endstandort bereits mit der Randleitplanke kollidiert sein. Am Endstandort fand erneut eine Kollision mit der Leitplanke statt. (sro)

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