Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

TIERSEUCHE: 8000 Hennen getötet

In einer Geflügelfarm im Oberthurgau ist eine Tierseuche ausgebrochen. Das Veterinäramt hat die jungen Legehennen mit CO2-Gas betäuben und töten lassen.
Larissa Flammer
Eine auf die Entsorgung ausgedienter Legehennen spezialisierte Firma führte die Tötung in Neukirch-Egnach durch. (Bild: PD)

Eine auf die Entsorgung ausgedienter Legehennen spezialisierte Firma führte die Tötung in Neukirch-Egnach durch. (Bild: PD)

Larissa Flammer

larissa.flammer@thurgauerzeitung.ch

In einer Legehennenaufzucht in Neukirch-Egnach ist es vor einigen Tagen zu plötzlichen Todesfällen von Jungtieren gekommen. Laboruntersuchungen ergaben, dass die Geflügelseuche ILT (siehe Kasten) dafür verantwortlich war. Das Thurgauer Veterinäramt ordnete daraufhin die Tötung sämtlicher 8000 Hennen an, die gestern Vormittag durchgeführt wurde.

«Die Tiere werden mittels eines mit CO2-Gas gefüllten Containers auf dem Hofgelände betäubt und getötet», heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Wie Bettina Kunz vom kanto­nalen Informationsdienst auf Anfrage sagt, war dafür eine auf Entsorgung ausgedienter Legehennen spezialisierte Firma verantwortlich. Die Tötung der ­Tiere ist in einem solchen Fall gesetzlich vorgeschrieben. Die Virus­infektion ILT ist für Menschen ungefährlich. Wie sie auf den Thurgauer Betrieb gekommen ist, weiss man beim Kanton noch nicht. Nach bisherigem Wissensstand haben keine infizierten ­Legehennen die Aufzucht verlassen.

Keine Angaben zu finanziellem Schaden

Für andere Geflügelhalter in der Umgebung gelten die üblichen Hygienemassnahmen. Um welchen Betrieb es sich handelt, sagt der Kanton aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Auch zum finanziellen Schaden gibt es keine Angaben. Der Tierverlust werde nicht vom kantonalen Tierseuchenfonds gedeckt, sagt Bettina Kunz vom kantonalen ­Informationsdienst.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.