TIEFERER PRÄMIENANSTIEG: Prämienanstieg: Ostschweizer Versicherte kommen glimpflicher davon als andere

In den Ostschweizer Kantonen liegt der Anstieg der durchschnittlichen Krankenkassenprämien unter dem Schweizer Durchschnitt von 4 Prozent. Einzige Ausnahme ist Appenzell Ausserrhoden mit einer Erhöhung um 4,3 Prozent.

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Die Kosten im Gesundheitswesen steigen permanent - auch die Ostschweizer Bevölkerung bleibt davon nicht verschont. (Bild: Ralph Ribi)

Die Kosten im Gesundheitswesen steigen permanent - auch die Ostschweizer Bevölkerung bleibt davon nicht verschont. (Bild: Ralph Ribi)

Die höchsten Durchschnittsprämien in der Ostschweiz zahlen 2018 die Versicherten aus dem Kanton St.Gallen. Dies zeigen Berechnungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Die für St.Gallen kalkulierten 423,60 Franken für Erwachsene liegen nach einem Anstieg um drei Prozent allerdings deutlich unter dem gesamtschweizerischen Prämiendurchschnitt von 465,30 Franken.

Noch etwas tiefer als in St.Gallen sind die Prämien in den Kantonen Thurgau mit 413,60 Franken − nach einer Erhöhung um 3,4 Prozent − sowie in Appenzell Ausserrhoden mit 403,20 Franken.

Am wenigsten müssen weiterhin die Einwohnerinnen und Einwohner von Appenzell Innerrhoden ausgeben: 354 Franken betragen dort 2018 die Durchschnittsprämien, die damit um 1,9 Prozent ansteigen. Das sind monatlich 111 Franken weniger, als der durchschnittliche Schweizer Prämienzahler berappen muss. (sda)