Thurgauer im Zug erkrankt

14 Thurgauer Schüler mussten in Deutschland aus einem Zug evakuiert werden. Der erste Verdacht war, dass sie sich mit dem Norovirus angesteckt hatten.

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Rettungskräfte stoppten in der Nacht auf gestern in Mannheim einen Zug wegen des Verdachts auf eine Ansteckung mit dem Norovirus. 14 Berufsschüler des Bildungszentrums für Technik (BZT) in Frauenfeld hatten über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall geklagt, teilt die Johanniter-Unfallhilfe mit. «Den Schülern geht es besser, und sie sind bereits wieder zu Hause angekommen», sagt René Strasser, Rektor des BZT.

Ursache noch unklar

Die Schüler waren in Hamburg auf einer Studienreise. Die Behörden gehen davon aus, dass sich die Berufsschüler bei ihrem gemeinsamen Abschiedsessen angesteckt haben. «Wir wissen noch nicht, was genau der Grund war. Zuerst dachten wir, dass sich die Schüler mit dem Norovirus angesteckt haben, doch das ist noch nicht verifiziert», sagt Strasser und fügt an: «Es kann sich auch lediglich um Magen-Darm-Beschwerden handeln.»

Waggon desinfiziert

Insgesamt nahmen 30 Schüler im Alter zwischen 16 und 25 Jahren an der Reise in den Norden teil. Im Hauptbahnhof von Mannheim haben die mit Schutzanzügen bekleideten Helfer die erkrankten Personen von den gesunden getrennt. «Die Gesunden konnten die Fahrt kurz darauf fortsetzen», sagt Strasser. Der Waggon, in dem die erkrankten Schüler gesessen waren, kam auf ein Extragleis und musste desinfiziert werden.

Nun können sich die Schüler erholen. «Wir lassen den Unterricht prophylaktisch ausfallen. Die Schüler sind von der Krankheit und der langen Heimreise erschöpft», sagt Strasser. (sda/ren)

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