Sie haben die Wega geprägt

WEINFELDEN. Der Weinfelder Gemeindeammann Max Vögeli würdigt in seiner Festrede zum 60-Jahr-Jubiläum der Messe die Verdienste der drei Präsidenten Markus Vogt, Edi Brauchli und Franz Koller.

Urs Bänziger
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Die beiden Ehrenpräsidenten und der Wega-Chef: Markus Vogt, Edi Brauchli und Franz Koller. (Bild: Reto Martin)

Die beiden Ehrenpräsidenten und der Wega-Chef: Markus Vogt, Edi Brauchli und Franz Koller. (Bild: Reto Martin)

Hoi Mami, gsehsch mi? (Bild: Reto Martin)
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Sogar die Traktoren sind an der Wega festlich geschmückt. (Bild: Reto Martin)
Welcher Duft darf's denn sein? (Bild: Reto Martin)
Schwindelfrei? (Bild: Reto Martin)
Geselliges Beisammensein - ein Trumpf von Messen wie der Wega. (Bild: Reto Martin)
Die Weinfelder Herbstmesse lockte auch am Wochenende viel Publikum an. (Bild: Reto Martin)
Beste Aussicht über ganz Weinfelden auf dem Riesenrad. (Bild: Reto Martin)
Spass auf dem Autoscooter. (Bild: Reto Martin)
Diese Mädchen genossen die Wega-Bahn sichtlich. (Bild: Reto Martin)
Volle Gassen. (Bild: Reto Martin)
Gut essen und trinken - auch das war an der Messe möglich. (Bild: Reto Martin)
Den Apfel im Visier. (Bild: Reto Martin)
Probeliegen. (Bild: Reto Martin)
Eine kleine Besucherin wird sorgfältig geschminkt. (Bild: Reto Martin)
Die Wega - ein Paradies für Kinder. (Bild: Reto Martin)
Sorgte für Stimmung: die Dani Felber Party Band. (Bild: Reto Martin)
Stargast beim Wega-Wirtschaftsforum: DJ Bobo. (Bild: Reto Martin)
Kritischer Blick: «Hoffentlich tut der mir nichts...» (Bild: Reto Martin)
Kletterparcours. (Bild: Reto Martin)
Kritischer Blick auf das Auto. (Bild: Reto Martin)
In luftiger Höhe. (Bild: Reto Martin)
Ruhiger Moment abseits des Trubels. (Bild: Reto Martin)
An der Wega sind alle auf der Gasse. (Bild: Reto Martin)
Die beiden Ehrenpräsidenten Markus Vogt und Edi Brauchli mit dem aktuellen Wega-Präsidenten Franz Koller. (Bild: Reto Martin)
Interessierte Besucher an der Wega. (Bild: Reto Martin)
Die Besucher lassen sich aus erster Hand informieren. (Bild: Reto Martin)
Richtiges Melken will gelernt sein. (Bild: Reto Martin)
Heimelige Atmosphäre an der Wega. (Bild: Reto Martin)
Auch ein Verwöhnprogramm gibt es an der Weinfelder Messe. (Bild: Reto Martin)
Sogar die eigene Hand kann an der Wega neu entdeckt werden. (Bild: Reto Martin)
Degustieren gehört zu der Messe. (Bild: Reto Martin)
Spass und gute Gespräche an der Wega. (Bild: Reto Martin)
Der künftige Wega-Präsident? (Bild: Reto Martin)
Bei der Zwischenverpflegung können gut die anderen Besucher beobachtet werden. (Bild: Reto Martin)
Eine junge Besucherin beobachtet ganz genau. (Bild: Reto Martin)
Für die Wega sind sommerliche Tage angekündigt. Da ist eine Sonnenbrille sicher nicht falsch. (Bild: Reto Martin)
Mit Kennerblick werden die Kühe begutachtet. (Bild: Reto Martin)
Ob es zu einem neuen Rekord reicht? (Bild: Reto Martin)

Hoi Mami, gsehsch mi? (Bild: Reto Martin)

Zu dritt haben sie die 60jährige Geschichte der Wega geprägt: Edi Brauchli, Markus Vogt und Franz Koller. Brauchli und Vogt sind «Ehrenpräsidenten», und Franz Koller hat gute Aussichten, nach dem erfolgreichen Verlauf der Wega 2011 bald auch diesen Titel zu tragen. Der «Hausherr» der Messe, der Weinfelder Gemeindeammann Max Vögeli, würdigte in seiner Festansprache zum 60-Jahr-Jubiläum die Verdienste der drei Männer.

Ein Schlüssel zum Erfolg

Als Edi Brauchli 1986 das Präsidium der Wega übernahm, hat sein Budget gerade mal 10 000 Franken betragen, und ein Los kostete damals 10 Rappen. Die Zusammenarbeit zwischen den Detaillisten, den Gewerblern und der Landwirtschaft habe Brauchli besonders am Herzen gelegen. «Das hat sich bewährt und ist bis heute ein wesentlicher Schlüssel zum grossen Erfolg der Wega», sagte Max Vögeli.

Auch Markus Vogt habe viele Erinnerungen an seine Amtszeit von 1994 bis 2005. Vogt habe unter anderem den Anwohner-Apéro eingeführt. «Seither werden Anliegen und Probleme direkt angesprochen und Verbesserungen unkompliziert eingeleitet», so der Gemeindeammann.

Ein Dauerbrenner sei die Diskussion um ein Eintrittsgeld gewesen. Nachdem der Eintritt im Grundsatz schon beschlossene Sache war, sei an einem dieser Apéros bis spät in die Nacht gebrütet, gebechert und schliesslich die Idee mit dem Button geboren worden.

Heute stehe ein Appenzeller an der Spitze. Mit seinem Weitblick und einem Dialekt, der nicht jeder spricht, aber alle verstehen, habe Franz Koller die Wega als erfolgreiche Messe weitergeführt.

Zu einer Marke geworden

Die Wega sei heute nicht nur ein Name, sondern eine Marke mit grosser Ausstrahlung, betonte Vögeli in seiner Festansprache. «Die Wega ist weit mehr als eine Verkaufsschau. Sie ist Informationsbörse, Kommunikationsplatz, Konjunkturindikator und ein gesellschaftliches Ereignis.»

Für Wega-Präsident Franz Koller hat gestern in Weinfelden «die fünfte Jahreszeit» begonnen. Vieles habe sich in den vergangenen 60 Jahren verändert. Die Wega sei bis heute, was sie schon immer gewesen sei: ein Treffpunkt für Jung und Alt.

Der Strategie treu geblieben

Die Wega sei ihrer Strategie, eine Familienmesse für Generationen zu sein, treu geblieben. «Es wurden zwar Veränderungen realisiert, doch stets haben wir an diesem einen Ziel festgehalten und es hartnäckig verfolgt», so Koller. «Der Erfolg hat uns recht gegeben. Die fröhlichen Gesichter der Besucher zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»

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