Übergabe bei Regenwetter

Der Kunstrasenplatz in der Güttingersreuti ist fertig. Die Junioren des FC Weinfelden-Bürglen trainierten am Samstagvormittag erstmals auf der neuen Fläche.

Manuela Olgiati
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Sie weihten den Platz ein: Sebastian Hug, Junior im FCWB, Gemeinderat Valentin Hasler, Sportamtschef Peter Bär, Gemeindeammann Max Vögeli, Juniorenobmann Kaspar Hefti und Junior Dominic Kuratli. (Bild: Manuela Olgiati)

Sie weihten den Platz ein: Sebastian Hug, Junior im FCWB, Gemeinderat Valentin Hasler, Sportamtschef Peter Bär, Gemeindeammann Max Vögeli, Juniorenobmann Kaspar Hefti und Junior Dominic Kuratli. (Bild: Manuela Olgiati)

WEINFELDEN. «Der Kunstrasenplatz ist ein optimaler Allwetterplatz, der von jedem Verein auch für den Breitensport genutzt werden könnte», sagte Gemeinderat Valentin Hasler. An der Übergabe der Anlage vom Samstag waren Gemeindeammann Max Vögeli, Vertreter von Gemeindeparlament, Gemeinderat und von beteiligten Unternehmen anwesend.

Das erste Training

Dazu stellten sich die Junioren des Fussballclubs Weinfelden-Bürglen in ihrem ersten Training auf ein anderes Rollen des Balles auf den neuen Spielfeldern ein. Der Fussballclub Weinfelden-Bürglen zählt mit über 420 Mitgliedern zu den grössten Vereinen in der Region. Der offizielle Spielbetrieb startet mit den Fussballern am 1. Dezember. Im Vordergrund stand am Samstag die Übergabe der grünen Anlage, die durch einen Zaun abgegrenzt ist. Hier ist der Boden fest anstelle von aufgeweichten erdigen Rasenflächen. «Für einmal passt das Regenwetter perfekt zum Sport», sagte Peter Bär, Chef des Sportamtes Thurgau. Nachdem die Weinfelder Bevölkerung den Kredit von 1,85 Millionen Franken bewilligt hatte, erfolgte der Spatenstich am 1. Juli. Valentin Hasler rief vor den eingeladenen zwanzig Gästen auf der Güttingersreuti die gut gelungenen Bauarbeiten nochmals in Erinnerung. Planmässig konnten diese abgeschlossen werden.

Idee entstand vor 15 Jahren

Ein Kunstrasenplatz hat viele Vorteile und entlastet die Sporthallen. Die Idee dafür entstand schon vor fünfzehn Jahren.

«Die Spielfelder wurden für die Junioren breiter als üblich angelegt», sagte Obmann Kaspar Hefti an der Feier vom Samstag. Dadurch ist ein gleichzeitiges Training von vier Juniorenmannschaften mit 36 Spielern möglich. «Für den Platz 8 wurde ein Teppich von 7800 Quadratmetern verlegt», sagte Anke Reichardt, Geschäftsführerin und Diplom-Ingenieurin von der Engeler Freiraumplanung AG aus Wil. 54 Lastwagen transportierten Kies, im Boden sind 115 Tonnen Sand und Granulat angelegt, die Sickerleitungen messen insgesamt 1700 Meter. Die sechs Beleuchtungsmasten wurden aus spektakulärer Höhe mit dem Heli gesetzt.

Zur eigentlichen Eröffnung des Kunstrasenplatzes wird die Bevölkerung im Frühjahr 2014 eingeladen. Bis dahin werden auch die Umgebungsarbeiten abgeschlossen sein.

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