Gartenparadies mitten im Dorf

Gestern ist die offene Ausstellung «artgarden» auf dem Weinfelder Marktplatz offiziell eröffnet worden. Bis am 1. Mai bleiben die Schaugärten der zwölf regionalen Betriebe zur freien Besichtigung stehen.

Mario Testa
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WEINFELDEN. Steinmauern, Brunnen und unzählige Pflanzen. Aus dieser Mischung sind im Verlauf der Woche ein Dutzend interessanter Gärten auf dem Marktplatz und entlang der Rathausstrasse entstanden. Gestern abend wurde die erstmalige «artgarden» in Weinfelden eröffnet. «Ich bin stolz auf die Gartenbauer, was sie in vier Tagen aufgebaut haben, ist toll», sagt Organisator Peter Spitzli beim Augenschein mit der Hundertschaft an Gästen gestern abend. Und an Gemeindepräsident Max Vögeli gewandt, sagt er: «Max, du wolltest die <artgarden> in Weinfelden und mit dir auch der Gemeinderat. Jetzt ist sie da.»

Emotionen und Begegnungen

Auch Vögeli zeigt sich in seiner kurzen Ansprache stolz darüber, dass Weinfelden Standort für die Leistungsschau der grünen Branche sein darf. Er dankt den Unternehmern für ihr Engagement und schliesst mit den Worten: «Mit Gärten sind Emotion und Begegnungen verbunden. Geniessen wir die <artgarden>, geniessen wir Weinfelden!»

Viktor Gschwend, Präsident des Berufsverbands Jardin Suisse Thurgau, sagt, sie seien mit offenen Armen empfangen worden in Weinfelden und weiter: «Es gibt kaum eine Branche wie die grüne, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.» Das zeigten die vielen gelungenen Gärten der zwölf regionalen Gartenbauer, Gärtner und Händler sowie der der Standortgemeinde. «Zudem sind Pflanzen in, und gärtnern ist trendy.»

Unter dem Sonnensegel auf dem Marktplatz liegt der 14. Ausstellungsplatz. Dort werden Lernende aus der Gartenbaubranche an den kommenden drei Wochenenden jeweils an ihrem Schaugarten arbeiten. «Kommen Sie vorbei und schauen Sie den Lernenden bei ihrer Arbeit zu!»

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