Faszination Garten in Weinfelden

Die Gartenschau «artgarden» ist zum zweitenmal im Thurgau zu Gast. Nach Amriswil vor zwei Jahren nun in Weinfelden. Vom 8. April bis am 1. Mai nehmen gut ein Dutzend Gärtner und Gartenbauer aus der Region den Marktplatz in Beschlag.

Mario Testa
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Zwei Mädchen bestaunten und fotografierten an der «artgarden» in Amriswil im Sommer 2014 die Gärten und Pflanzen. Im April findet die Gartenschau erstmals auch in Weinfelden statt. (Archivbild: Donato Caspari)

Zwei Mädchen bestaunten und fotografierten an der «artgarden» in Amriswil im Sommer 2014 die Gärten und Pflanzen. Im April findet die Gartenschau erstmals auch in Weinfelden statt. (Archivbild: Donato Caspari)

WEINFELDEN. Der Marktplatz wird für einen ganzen Monat zum Gartenparadies. «Aus der Asphaltwüste soll dank der <artgarden> eine Oase entstehen», sagt Viktor Gschwend, Gärtner und Präsident vom Unternehmerverband Jardin Suisse Thurgau. Vom 8. April bis am 1. Mai erhalten Gärtner und Gartenbauer aus der Region die Gelegenheit, ihr Können an der Leistungsschau, die erstmals in Weinfelden gastiert, zu zeigen.

Natur belebt das Zentrum

Gestern hat Gemeindepräsident Max Vögeli die Gartenschau mit Viktor Gschwend und Organisator Peter Spitzli vorgestellt. «Es grünt so grün, vom Marktplatz bis zum Haffterpark», sagt Vögeli mit Blick in den April. «Die <artgarden> soll eine Treffpunkt für die ganze Region werden. Sie soll Marketing und Natur verbinden und das Weinfelder Zentrum beleben.» Die Gemeinde beteiligt sich mit 20 000 Franken an der Schau.

Vor 18 Jahren hat Peter Spitzli die «artgarden» in Wil ins Leben gerufen und sie seither auch in weiteren Ostschweizer Städten durchgeführt. Besonders Spannend sei jeweils der Aufbau. «Von Montag bis Freitag haben die Aussteller Zeit, ihre Gärten aufzubauen. Sie fahren dann jeweils mit schwerem Gefährt auf – der Aufwand ist gross für die Teilnehmer.» Danach ist die Ausstellung die ganze Zeit frei zugänglich, Tag und Nacht. An den Wochenenden seien häufig auch die Gartenbauer und Gärtner vor Ort und informieren über ihre Arbeit, sagt Spitzli. «An der <artgarden> hat es auch Raum für Kunst. Eine Pflanze kann Kunst sein, ein Stein, ein Brunnen.» Vorgaben macht der Organisator und der Verband den Teilnehmern aber keine. «Hier muss jeder seine Stärke zeigen, es gibt ganz unterschiedliche Gärtner.»

Patrouillen sorgen für Sicherheit

«Für die Sicherheit ist gesorgt, es sind die ganze Zeit zwei Hundepatrouillen unterwegs», betont der Organisator. Das habe sich sehr bewährt in der Vergangenheit. «Wir rechnen mit etwa 20 000 Besuchern während der drei Wochen.»

Während den je vier Tagen Auf- und Abbau bleibt der Marktplatz für den Verkehr geschlossen. Solange die Schau läuft, ist die Marktstrasse im Einbahnverkehr befahrbar, die Parkplätze stehen während der drei Wochen jedoch nicht zur Verfügung.

Sie begrünen den Marktplatz: Verbandspräsident Viktor Gschwend, Organisator Peter Spitzli und Gemeindepräsident Max Vögeli. (Bild: Mario Testa)

Sie begrünen den Marktplatz: Verbandspräsident Viktor Gschwend, Organisator Peter Spitzli und Gemeindepräsident Max Vögeli. (Bild: Mario Testa)

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