Buri läuft bloss vier Kilometer

Die Moderatorin kämpft am Zürich-Marathon mit ihrem Promi-Team um den «Goldenen Muskelkater». Privat bevorzugt die Thurgauerin Nordic Walking und Pilates.

Inge Staub
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Ex-Miss Anita Buri (Archivbild: Nana do Carmo)

Ex-Miss Anita Buri (Archivbild: Nana do Carmo)

ZÜRICH. Wenn an diesem Sonntag 8674 Läuferinnen und Läufer für den Marathon entlang des Zürichseeufers in die Laufschuhe steigen, ist auch Anita Buri dabei. Allerdings wird die Thurgauer Moderatorin und Miss Schweiz 1999 den Marathon über 42,195 Kilometer nicht komplett laufen.

Kampf um den Wanderpokal

Die 34-Jährige startet laut Auskunft der Veranstalter in der Kategorie Teamrun. Sie wird im Li-Ning-Promi-Team mit anderen Schweizern um den ehrwürdigen «Goldenen Muskelkater» kämpfen, den Wanderpokal im Teamrun. Li Ning ist eines der führenden Sportmarken-Unternehmen in der Volksrepublik China

Die Marathonstrecke teilen sich im Team Li Ning Jacqueline Schneider, die 14fache Schweizer Meisterin im Wasserspringen, die die ersten 9,7 Kilometer läuft. Als zweiter geht Simon Hlavacek, Mister Zürich 2012, an den Start und bestreitet 10,8 km, gefolgt von Anita Buri, die 4 Kilometer zurücklegt. Als vierter absolviert Ex-Skirennfahrer Peter Müller die längste Strecke von 17,7 km.

«Sie geben mir Tips»

«Es ist toll, mit solchen Spitzensportlern zusammenzuarbeiten. Sie können mir Tips geben, wie ich heil ins Ziel komme. Ich freu mich darauf!», sagt Anita Buri.

Die Moderatorin räumt ein, dass sie froh sei, dass sie am Marathon die kürzeste Strecke, mit vier Kilometern, laufen müsse, schliesslich sei sie keine Sprinterin. «Das ist für mich eine anständige Strecke.» Anita Buri betreibt an Sport Nordic Walking, Latin-Tanzen und Pilates.

An Ostern war Anita Buri im Tessin. Dort hat sie gemeinsam mit ihrem Freund für den Zürich Marathon trainiert. Dabei stellte Anita Buri fest, dass «Joggen, doch recht in die Gelenke geht». Deshalb werde sie privat weiterhin das Nordic Walking bevorzugen. Mit dem Team Li Ning hat sie einmal im Vorfeld trainiert. Ein Profi-Marathon-Trainer habe die Gruppe angeleitet. «Es ist wichtig, dass ich mein eigenes Tempo finde.» Doch betont sie: «Es geht bei diesem Anlass nicht darum, eine Spitzenleistung zu bringen, sondern darum, dabei zu sein und Spass zu haben.»

Charitylauf in Winterthur

Anita Buri betrachtet den Zürich Marathon als Training für den Camaquito-Charitylauf. Die Thurgauerin unterstützt seit 2001 als Botschafterin die Kinderhilfsorganisation Camaquito. Diese fördert Kinder und Jugendliche in Kuba in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur und Gesundheit.

Am 25. April findet zu Gunsten der kubanischen Kinder ein Charitylauf im Stadtpark in Winterthur statt.