Keine Anschubfinanzierung für Thurgauer Gemeinden

Gemeinden, die nur noch erneuerbare Energiequellen nutzen wollen, können Geld für Machbarkeitsstudien oder konkrete Massnahmen aus dem Energiefördertopf bekommen. Eine Anschubfinanzierung lehnt die Regierung aber ab.

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frauenfeld. In ihrer Antwort auf eine Interpellation der CVP/GLP Kantonsräte Thomas Böhni, Cäcilia Bosshard, Markus Frei und Josef Gemperle betont die Kantonsregierung, eine solche Anschubfinanzierung wäre ungerecht.

Nicht jede Gemeinde könne sich bereits heute ausschliesslich mit erneuerbarer Energie versorgen. Vor allem Industriestandorten sei dieser Weg vorläufig noch verschlossen.

Hingegen stehe allen Gemeinden Geld aus dem kantonalen Energieförderprogramm zu. Dazu gehörten auch Beiträge bis zu 20 000 Franken für Machbarkeitsstudien und Konzepte für die Gesamtenergieversorgung.

Ausserdem könnten die Gemeinden ihre eigenen Stromversorger anweisen, einen Teil oder den gesamten Strom für die Gemeinde aus erneuerbarer Energie einzukaufen.

Die Gemeinden könnten zudem Fördergelder für konkrete Sanierungs- oder Sparprojekte bekommen. Darüber hinaus unterstütze der Kanton auch die Bewerbung um ein Energiestadtlabel finanziell. (sda)