Mit Elektroschub auf der Strasse

An der Energy-Tour radelten die Teilnehmer mit Elektrofahrrädern von Sirnach über Wil nach Aadorf und besichtigten Minergie-Häuser.

Christoph Heer
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Gemütliches Pedalen: Die Teilnehmer der Energy-Tour genossen die Fahrt auf den elektrobetriebenen Velos durch den Hinterthurgau. (Bild: Christoph Heer)

Gemütliches Pedalen: Die Teilnehmer der Energy-Tour genossen die Fahrt auf den elektrobetriebenen Velos durch den Hinterthurgau. (Bild: Christoph Heer)

sirnach. Velos, das waren am Samstagmorgen die mit Abstand meist angetroffenen Fortbewegungsmittel beim Bahnhof von Sirnach. Der Grund für den Auflauf: Die dritte Energy-Tour. Erstes Ziel der Velofahrer war das Gebäude Berghalde in Wil. Die Teilnehmer besichtigten das solarpreisgekrönte Einfamilienhaus Berghalde sowie die Solarsiedlung Hofberg und erfuhren dabei interessante Details über die Bauten von Architekt Giuseppe Fent. Nächster Halt des Fahrradtrosses war dann die Sirnacher Hochwacht, von wo es nach einer zweistündigen Mittagspause Richtung Aadorf weiter ging zur Besichtigung eines Mehrfamilienhauses.

«Gut organisiert, schönes Wetter»

Die Organisatoren um Josef Gemperle konnten bereits zur Mittagszeit diese dritte CVP-Energy-Tour als Erfolg werten. So war von ihnen zu erfahren, dass alle Energy-Touren vom Wetterglück profitieren konnten. Tanja Düring aus Wängi nahm zum ersten Mal teil. «Gut organisiert, schönes Wetter und coole Flyervelos. So macht es riesigen Spass, durch den schönen Hinterthurgau zu radeln», lachte sie. Sie hat an diesem Event ihre ersten Erfahrungen mit Elektrovelos gesammelt und schwärmte in den höchsten Tönen über diese zukunftsorientierte Art der Fortbewegung.

Ein Vorzeigeobjekt

Nach einer gediegenen Fahrt nach Aadorf – die Sicherheit stand jederzeit im Vordergrund – trafen die Radler beim Mehrfamilienhaus an der Châtelstrasse ein. Das Haus gilt als Vorzeigeobjekt der Nachhaltigkeit. Gebaut im Minergie-P-Eco-Standard zeichnet es sich besonders durch die neuen Lösungen im Bereich der Mischbauweise von Holz- und Massivbau aus. Dank der Photovoltaikanlage wird der Minergie-P-Grenzwert gar um 45 Prozent unterschritten.

Viele interessante Eindrücke gewannen die Teilnehmer an der Energy-Tour. Darin waren sich alle einig. Darum steht einer vierten Austragung im kommenden Jahr nichts im Weg. Dies gaben die Organisatoren am Wochenende bereits bekannt.

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